Nach schweren Vorwürfen

Causa Dengler – Meinl-Reisinger bricht ihr Schweigen

Die pinke Schlammschlacht geht weiter: Nach dem Ausschluss von NEOS-Mitgründer Dengler hat sich nun Parteichefin Meinl-Reisinger zu Wort gemeldet.
Newsdesk Heute
13.07.2026, 17:43
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Bei den NEOS kracht es gewaltig! Erst am Freitag stellte sich Mitgründer Veit Dengler im Nationalrat gegen die eigene Partei. Er stellte sich gegen einen Teil des Budgets, da die Parteienförderung aus seiner Sicht zu hoch sei.

Nur kurze Zeit später wurde der NEOS-Mann einstimmig aus dem pinken Parlamentsklub ausgeschlossen. Als Grund wurde eine Abhör-Affäre genannt. Demnach soll Dengler während einer vertraulichen Klubsitzung eine Tonaufnahme gemacht haben. Der NEOS-Mitgründer wies die Vorwürfe zurück. Demnach habe jeder gesehen, dass er die Sitzung aufzeichne und den Mitschnitt, nachdem sich beschwert wurde, gleich gelöscht.

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Harte Kritik gegen Meinl-Reisnger

Als Grund für die Aufnahme nannte der in Ungnade gefallene Pinke den Umstand, dass sich die Sitzung "wie ein Tribunal" oder "ein Scherbengericht" angefühlt habe. Es seien alle gegen ihn gewesen. Daher wollte er "wissen, was genau gesagt wird". Auch sonst ließ Dengler kein gutes Haar an der Partei und Frontfrau Beate Meinl-Reisinger. Dieser sagte er einen autoritären Führungsstil nach. Für offene Diskussionen und Kritik sei kein Platz mehr, so die Kritik.

Besonders brisant: Im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung" hinterfragte Dengler die Regierungsbeteiligung der NEOS . Demnach würden die meisten Veränderungen – "bis auf ein paar Sachen" – sowieso ohne die Pinken ablaufen. "Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, warum NEOS überhaupt in der Regierung sitzen", so das vernichtende Urteil Denglers.

NEOS-Frontfrau kontert

Meinl-Reisinger hat sich lange nicht zu der Causa geäußert. Am Montag brach sie nun aber in Brüssel ihr Schweigen. Wie der ORF berichtet, warf die NEOS-Frontfrau Dengler einen "Vertrauensbruch" vor. Die Außenministerin bedauere, dass es dazu gekommen war, da der Steirer ein wesentlicher Impulsgeber für die Gründung der Partei gewesen sei. Den Ausschluss verteidigte sie dennoch.

Des Weiteren wies Meinl-Reisinger die Vorwürfe nach einem autoritären Führungsstil zurück. Demnach sei man eine liberale Partei und würde die Debatte sogar lieben. Dazu brauche es jedoch Offenheit und Vertrauen. Letzteres habe Dengler "durch sein Handeln gebrochen".

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