FBI ermittelt

ChatGPT: Spion versteckte Wanze in Toilettenpapier

Ein 35-jähriger OpenAI-Mitarbeiter soll ein Abhörgerät in einem Besprechungsraum versteckt haben. Jetzt drohen ihm fünf Jahre Haft.
14.10.2026, 15:39
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Brisante Ermittlungen beim ChatGPT-Entwickler OpenAI! Ein Mitarbeiter des US-Unternehmens steht im Verdacht, heimlich ein Aufnahmegerät in einem Konferenzraum installiert zu haben. Besonders heikel: In dem Raum werden regelmäßig vertrauliche Geschäftsgeheimnisse besprochen.

Der 35-jährige Mann aus Saudi-Arabien wurde bereits festgenommen. Das bestätigten OpenAI und das US-Justizministerium, berichten mehrere US-Medien. Mittlerweile hat sich auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet.

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Abhörgerät steckte hinter Fernseher

Entdeckt wurde das verdächtige Gerät vor rund zwei Wochen in einem Konferenzraum am OpenAI-Standort in San Francisco. Laut Ermittlern war es dort erst etwa zwei Tage zuvor angebracht worden.

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Das Versteck war ungewöhnlich: Das Aufnahmegerät steckte in der USB-Buchse eines Fernsehers und war mit Toilettenpapier umwickelt.

Überwachungskameras filmten Verdächtigen

Auf die Spur des Mitarbeiters kamen die Ermittler unter anderem durch Aufnahmen von Sicherheitskameras. Diese zeigen den 35-Jährigen Ende September in der Nähe des betroffenen Konferenzraums.

Dabei hätte er sich dort eigentlich gar nicht aufhalten dürfen, denn für den Raum besaß er keine Zutrittsberechtigung.

Besonders verdächtig: Auf einem von den Ermittlern veröffentlichten Bild ist zu sehen, wie der Mann später versucht, hinter den Fernseher zu blicken.

Chatbot-Anfragen der Ehefrau werfen Fragen auf

Auch ein Chatverlauf spielt bei den Ermittlungen eine wichtige Rolle. Über einen Chatbot-Account, der seiner Ehefrau gehört, sollen Anfragen zu Aufnahmegeräten gestellt worden sein, das berichtet auch der ORF.

Laut US-Justizministerium tauchten in diesen Anfragen sogar Eigenschaften auf, die mit dem später entdeckten Abhörgerät übereinstimmen.

Jetzt drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis

Für den 35-Jährigen könnte der Fall schwerwiegende Folgen haben. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.

Zusätzlich könnte eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar, umgerechnet rund 225.000 Euro, verhängt werden. Die Ermittlungen des FBI laufen.

POM, 14.10.2026, 15:39
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