Flugzeugabsturz verhindert

"Co-Pilot wollte Anschlag wie am 11. September verüben"

Auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv soll ein Co-Pilot den Piloten niedergestochen und versucht haben, die Maschine zum Absturz zu bringen.
André Wilding
30.09.2026, 12:17
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Dramatische Szenen sollen sich an Bord eines Passagierflugzeugs der Fluglinie FlyDubai abgespielt haben. Die Maschine war von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es laut Medienberichten zu einer Auseinandersetzung zwischen den Piloten kam und ein Notsignal gesendet wurde.

An Bord befanden sich demnach rund 180 Israelis. Laut israelischen Offiziellen soll der Co-Pilot auf den Piloten eingestochen und anschließend versucht haben, das Flugzeug zum Absturz zu bringen.

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Maschine sinkt um 5.000 Meter

Während der Auseinandersetzung im Cockpit soll die Maschine zwischenzeitlich um 5.000 Meter gesunken sein. Passagiere berichteten von Schreien aus dem Cockpit und aus dem Innenraum des Flugzeugs. Sie wollen zudem Blut im Cockpit gesehen haben.

Der Co-Pilot wurde den Angaben zufolge überwältigt. Ein weiteres Pilotenteam, das sich wegen eines Routine-Vorgangs ebenfalls an Bord befand, soll die Cockpittür aufgebrochen und die Kontrolle über die Maschine übernommen haben.

Offizieller spricht von Terrorversuch

Ein israelischer Offizieller schilderte den Vorfall gegenüber dem Sender Channel 12 so: "Ein Pilot stach auf den anderen ein und versuchte, einen Anschlag wie am 11. September zu verüben. Entweder wollte er das Flugzeug entführen und zum Absturz bringen. Das Flugzeug begann zu sinken. Ein anderes Pilotenteam an Bord übernahm die Kontrolle über das Flugzeug."

Suizidgedanken? Es gibt Hilfe.

Wenn du unter Suizidgedanken, Depressionen oder anderen Ausnahmesituationen leidest, bietet die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 von 0-24 Uhr kostenlos und anonym schnelle Unterstützung.

Weitere Ansprechstellen für Betroffene:

Kriseninterventionszentrum Wien: 01/40 69 595
Rat auf Draht: 147
Weisser Ring - Verbrechensopferhilfe: 0800 / 112 112

Israelische Behörden sprechen den Angaben zufolge mittlerweile von einem versuchten Terroranschlag.

Notlandung in Saudi-Arabien

Das Flugzeug konnte schließlich sicher auf dem Flughafen Tabruk in Saudi-Arabien notlanden. Alle Passagiere sollen wohlauf sein.

Ein zusätzliches Pilotenteam an Bord soll nach der dramatischen Auseinandersetzung im Cockpit die Kontrolle über die Maschine übernommen und damit die Notlandung ermöglicht haben. FlyDubai ist die Billigflugtochter von Emirates. Sie betreibt eine Flotte von rund 100 Boeing 737 der Baureihen 737-800 und 737 MAX.

wil,30.09.2026, 12:17