Analyse zeigt

Das wurde zum WM-Finale am häufigsten bestellt

Vom Energy-Drink bis zur Pizza: Das Fußballfinale ließ die Bestellungen in Österreich kräftig steigen. Das war besonders beliebt.
Heute Life
21.07.2026, 14:02
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Jede Menge Nervenkitzel bis zum Schlusspfiff: mit dem 1:0-Finalsieg Spaniens gegen Argentinien ging das globale Sportereignis am Sonntag zu Ende. Das bekamen auch die Lieferdienste deutlich zu spüren.

Bereits zwei Stunden vor dem Anpfiff stieg das Bestellvolumen bei foodora österreichweit um elf Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Sonntag. Rund um den Spielbeginn legte die Nachfrage noch einmal um sieben Prozent zu. Eine Analyse des Lieferdienstes zeigt, was zum Finale am häufigsten bestellt wurde, wie die Matches das Bestellverhalten der Österreicher verändert haben.

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Pizza, Bier und Energy-Drinks

Wer sich für das Finale rüstete, setzte demnach vor allem auf amerikanische Küche und Pizza, gefolgt von asiatischen Speisen, Burgern und internationaler Küche.

Im Quick-Commerce griffen die Fans besonders häufig zu Energy-Drinks. Dahinter folgten Cola, Bier, Chips und Snacks sowie Schokolade. Auch Wasser, Orangenlimonade, Pizza, Limonade und Wein schafften es in die Top Ten.

Der größte Bestellansturm kam früh am Morgen

Noch deutlicher zeigte sich der Einfluss der Spiele bei Österreichs erstem WM-Auftritt gegen Jordanien. Der Anpfiff um 6 Uhr morgens sorgte für eine außergewöhnliche Bestellwelle. Zwischen 6 und 8 Uhr lag das Bestellvolumen um satte 98 Prozent über einem durchschnittlichen Mittwochmorgen. Die klassische Frühstücksroutine wurde damit kurzerhand vom Fußball überrollt.

Auch bei den Abendspielen setzte der Bestellansturm meist schon vor dem Anpfiff ein. Vor dem Match gegen Argentinien erreichte die Nachfrage eine Stunde vor Spielbeginn ihren Höhepunkt – mit einem Plus von 24 Prozent. Gleichzeitig gaben die Kundinnen und Kunden im Schnitt acht Prozent mehr pro Bestellung aus. Während des Spiels war Pizza besonders gefragt: Sie wurde um 41 Prozent häufiger bestellt.

Beim letzten Österreich-Spiel gegen Spanien lag das Bestellvolumen zwischen 19 und 23 Uhr um mehr als 20 Prozent über einem gewöhnlichen Donnerstag. Rund um den Anpfiff stieg die Nachfrage sogar um knapp 25 Prozent.

Wien bestellte am meisten

Auch bei den Städten gab es klare Unterschiede. Gemessen an den Bestellungen pro 100.000 Einwohner lag Wien an der Spitze. Dahinter folgten Innsbruck, Linz, Graz und Salzburg. Der Fußball-Hunger war damit im ganzen Land spürbar – in der Bundeshauptstadt aber besonders deutlich.

"Österreichs Spiele haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark große Sportereignisse den Alltag und damit auch das Bestellverhalten verändern können", sagt Dragan Milovanovic, Managing Director von foodora Österreich.

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