In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird uns wieder eine Stunde "gestohlen" und wenn es jetzt bereits um 06 Uhr früh schön hell war, wird es ab dem kommenden Wochenende nur noch dämmern. Doch nicht nur für unseren Biorhythmus ist dieser Zeitumstellungs-Wirrwarr eine echte Herausforderung, sondern auch für Tiere. Die müssen sich nämlich ebenfalls eine Stunde früher vor uns in Acht nehmen - vor allem hinter dem Steuer.
Leider zeichnet sich jedes Jahr dasselbe Bild: Durch das Verschieben der Rush-Hour in die Dämmerungsstunden überschneidet sich unser Arbeitsweg auch meistens mit den aktiven Morgenstunden der Wildtiere. Gerade also in den ersten Wochen sollte man Strecken, wo es schon generell zu häufigem Wildwechsel kommen kann, besonders vorsichtig sein. Auch immer daran denken, dass ein Reh nur in den seltensten Fällen alleine kreuzt, sondern meistens ein zweites oder drittes Tier hinterherläuft.
Hund und Katze sind genauso wie wir "Gewohnheitstiere" und brauchen für die Zeitumstellung ebenfalls ein paar Wochen, um anzukommen. Die Fresszeiten sind plötzlich ebenso früher oder später, wie auch die Gassi-Runden. Hier sollte man Schrittweise jeden Tag ein paar Minuten später oder früher füttern, bis man wieder die gewohnte Zeit erreicht hat. Auch bei Milchkühen kann man eine gewisse "Aufmüpfigkeit" beobachten, wenn sie plötzlich früher zur Melkmaschine sollen, also? Geduld haben, denn Tiere sind eben auch nur Menschen!