Die erstaunlichsten Verhütungsmethoden im Tierreich

Der Nacktmull hat eine besonders uncharmante Art der Empfängnisverhütung.
Der Nacktmull hat eine besonders uncharmante Art der Empfängnisverhütung.Wolfgang Thieme / dpa / picturedesk.com
In Zoos beugt man eine Überpopulation mit Verhütungsmitteln wie Pille & Co vor. In freier Wildbahn helfen sich die Tiere selbst und das sehr kreativ.

Die Natur ist teilweise wirklich erstaunlich, wenn es um Kreativität geht. Wer nämlich wirklich annimmt, dass jedes Tier nur ein "Opfer" seiner animalischen Instinkte ist, irrt. Ob sie nun ganz bestimmte Früchte fressen, oder auch einfach einmal bei der Schwangerschaft auf "Pause" drücken. Viele Säugetiere haben ein wirklich verblüffendes Verhütungssystem entwickelt. Mehr dazu in unserer Bildergalerie:

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Manche drücken einfach "Stopp"

Während die Nackmull-Königin ihre wachsamen Arbeiterinnen kräftig mit Bissen und Kratzern mobbt, damit diese nur bloß keine Lust auf traute Zweisamkeit bekommen, drücken die Przewalski-Pferde mitten in der Schwangerschaft einfach auf "Stopp" und der Fötus wird vom Körper abgestoßen. Besonders in Hinblick auf ein geringes Nahrungsangebot, können auch Ratten ihre Tragzeit pausieren und der Fötus wächst erst dann weiter, wenn die Vorratskammer wieder voll ist.

Den aber wohl effektivsten Trick gegen eine Empfängnis haben die Weibchen der Anubispaviane entwickelt. Indem sie größere Mengen einer bestimmten schwarzen Pflaume fressen, greifen sie bewusst in ihren Hormonhaushalt ein und der Affenpopsch schwillt nicht an. Die Männchen sind allerdings nur an einem sehr prallen Hinterteil interessiert - Problem gelöst!

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