Klirrende Kälte

Diese Beauty-Fehler ruinieren jetzt deine Haut

Kälte, Wind und trockene Heizungsluft setzen der Haut im Winter ordentlich zu. Welche Gewohnheiten ihr schaden und wie du sie jetzt wirklich schützt.
Christine Scharfetter
15.01.2026, 15:49
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Frostige Temperaturen draußen, trockene Heizungsluft drinnen und der ständige Wechsel zwischen warm und kalt greifen die Hautbarriere an. Die unangenehmen Folgen sind Spannungsgefühl, Juckreiz und schnelleres Austrocknen. Doch viele machen genau jetzt Fehler in ihrer Beauty-Routine, die aus trockenen Stellen schnell echte Problemzonen machen können.

"Durch die Heizungsluft innen und die kalte Luft draußen wird der Haut, vor allem im Gesicht, Feuchtigkeit entzogen. Sie beginnt zu spannen, juckt und wird rissig", erklärt die Wiener Dermatologin Barbara Franz. Verstärkt werden diese Probleme zusätzlich durch klassische Fehler in der Beauty-Routine.

Diese Fehler solltest du vermeiden

1
Gleiche Pflegeroutine wie im Sommer
Ein besonders verbreiteter Fehler ist die Wahl zu leichter Cremes. Produkte mit hohem Wasseranteil fühlen sich im ersten Moment angenehm an, sind bei Minustemperaturen aber kontraproduktiv, weil sie der Hautoberfläche mehr Wasser zuführen, das dann sofort verdunstet und Flüssigkeit aus den Hautzellen zieht. "Besser geeignet sind Öl- und fetthaltige Gesichtscremen, da diese besonders reichhaltig sind und eine Art Fettfilm als schützende Barriere auf die Hautoberfläche legen. Diese Creme benutzt man im besten Falle morgens und auch abends, damit die Haut immer mit Feuchtigkeit versorgt ist."
2
Heißes Wasser
Heißes Duschen nach einem kalten Tag? Fühlt sich himmlisch an. Für deine Haut ist es jedoch die Hölle. Ihr wird dadurch zusätzlich Fett entzogen. Die Haut-Expertin warnt, dass zu heißes Wasser den Hautschutzfilm nachhaltig schädigen kann – ein Fehler, der besonders häufig übersehen wird. Lauwarmes Wasser und milde, pH-neutrale Reiniger sind besser geeignet, um die Haut nicht weiter auszutrocknen.
3
Kein UV-Schutz
Beim Wintersport oder Spaziergang im Freien lauert eine weitere Gefahr: die Sonne. Auch wenn sie im Winter tiefer steht, ist die UV-Strahlung immer noch da – was auch bei niedrigen Temperaturen Sonnenbrandgefahr bedeutet. Zusätzlich reflektiert Schnee die UV-Strahlen, die zu Hautalterung und Pigmentflecken führen sowie bestehende Trockenheit verschlimmern können.

Langfristige Schäden

Insgesamt gilt: Wer seine Haut im Winter also nicht an die veränderten Bedingungen anpasst, schafft mit einigen vermeintlich "guten" Beauty-Gewohnheiten genau das Gegenteil von Pflege. Statt kurzfristiger Erleichterung setzen die meisten Fehler der Haut langfristig zu. Mit einer bewusst angepassten Pflegeroutine, reichhaltigen Formulierungen und dem richtigen Schutz vor äußeren Einflüssen lässt sich Winterhaut jedoch gesund und geschmeidig halten – trotz eisiger Temperaturen und rauer Witterung.

{title && {title} } kiky, {title && {title} } Akt. 15.01.2026, 19:24, 15.01.2026, 15:49
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