Bangen um kleines Wunder

Drama nach Esel-Geburt: Hof kämpft um "Lollis" Baby

Eselstute Lolli brachte ein Fohlen zur Welt, wegen Komplikationen wächst die Sorge um das Tier-Baby. Jetzt wird in einer Klinik um die Tiere gekämpft.
Österreich Heute
21.04.2026, 09:44
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Es ist ein Moment, der unter die Haut geht: Auf dem Hof des Vereins "wertvollesschaffen" in Baumgarten am Tullnerfeld (Bezirk Tulln, NÖ) bringt Rieseneselstute Lolli ein Fohlen zur Welt. Für die Menschen vor Ort ein Augenblick voller Staunen, Freude und tiefer Verbundenheit.

Denn am Hof arbeiten Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen eng mit den Tieren zusammen. Eine Geburt wie diese ist ein großes Erlebnis.

Freude wird zur Sorge

Doch kurz nach der Geburt kippt die Stimmung. Lolli kann ihr Junges zunächst nicht annehmen, dazu kommen gesundheitliche Probleme. Die Lage wird ernst, rasch ist klar: Es braucht professionelle Hilfe.

Mutter und Fohlen werden in eine Universitätsklinik gebracht. Dort kämpfen Tierärzte nun um ihr Wohlbefinden. Am Hof selbst ist die Ungewissheit groß – und die Hoffnung noch größer.

Tiere als starke Begleiter

Die Tiere sind hier nicht einfach Nutztiere. Sie geben Halt, Struktur und Nähe. Im Alltag kümmern sich die Teilnehmer um Esel, Schafe, Hühner und Bienen – sie füttern, pflegen und versorgen sie mit viel Hingabe.

Diese Arbeit stärkt Selbstvertrauen, fördert Empathie und schafft echte Beziehungen. Umso schwerer wiegt die aktuelle Situation rund um Lolli und ihr Fohlen.

Jetzt zählt jede Hilfe

Neben der emotionalen Belastung kommt auch eine finanzielle dazu. Die notwendige Behandlung in der Klinik ist aufwendig und teuer. Für den Verein hinter dem Hof ist das eine große Herausforderung.

Deshalb richtet sich nun ein Appell an die Öffentlichkeit: Mit Spenden soll sichergestellt werden, dass beide Tiere bestmöglich versorgt werden und der Hof weiterhin bestehen kann. Zwischen Sorge und Hoffnung zeigt sich am Hof, wie stark die Verbindung zwischen Mensch und Tier wirklich ist.

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