Bluttat auf den Philippinen

Drei Tote – Kinder schießen an Schule wild um sich

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule auf den Philippinen sind drei Schüler getötet und fünf weitere verletzt worden.
Newsdesk Heute
22.06.2026, 09:31
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Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule auf den Philippinen sind laut Polizei mindestens drei Schüler ums Leben gekommen. Fünf weitere Jugendliche wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wie Polizistin Evalyn Diaz am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Die beiden mutmaßlichen Täter, ein 14- und ein 15-jähriger Bub, haben laut Polizei "wahllos" in der Schule um sich geschossen. Sie wurden festgenommen. Der Vorfall passierte gegen 9 Uhr Ortszeit (3 Uhr MESZ) an der Oberschule San Jose in Tacloban, einer Stadt in der zentralen Provinz Leyte. Warum es zu der Tat kam, war vorerst unklar.

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"Wir hören, dass Mobbing das Motiv für ihr Handeln gewesen sein soll, aber wir haben sie noch nicht dazu befragt", sagte Diaz mit Blick auf die beiden Verdächtigen. Auch wie die beiden Burschen an die Schusswaffen gekommen sind, ist noch offen.

"Sie befinden sich noch auf der Polizeiwache und werden im Beisein ihrer Eltern verhört, weil sie minderjährig sind", erklärte die Polizistin. Das philippinische Bildungsministerium sprach in einer Aussendung von einer "Situation mit hoher Alarmstufe".

Großer Schwarzmarkt mit Schusswaffen

Die Regierung stehe "in enger Abstimmung mit den Schulbehörden und den Strafverfolgungsbehörden, um das Gelände zu sichern". Ein Video, das von philippinischen Medien verbreitet wurde, zeigt Kinder, die in Panik schreien und weinen, während sie sich in einem Klassenzimmer verstecken. Im Hintergrund sind Schüsse zu hören.

AFP konnte das Video verifizieren. Solche Angriffe mit Schusswaffen an Schulen sind auf den Philippinen selten. In der Provinz Leyte kommt es allerdings immer wieder zu gezielter Waffengewalt.

Der Besitz von Schusswaffen ist im südostasiatischen Land zwar streng geregelt, aber es gibt einen großen Schwarzmarkt.

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