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Ebola-Epidemie im Kongo: Über 5.000 Infizierte gemeldet

Die Ebola-Epidemie im Kongo erreicht mit über 5.000 Infektionen einen Höchststand, medizinische Hilfe bleibt durch Konflikte stark erschwert.
Newsdesk Heute
19.08.2026, 20:38
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In der Demokratischen Republik Kongo gibt es mittlerweile mehr als 5.000 bestätigte Ebola-Fälle. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hat am Mittwoch 5.021 bestätigte Infektionen und 2.378 Todesfälle im Zusammenhang mit der Epidemie im Kongo gemeldet.

Damit ist es schon jetzt der schlimmste Ebola-Ausbruch, den das zentralafrikanische Land je erlebt hat. Die Epidemie betrifft mehrere Provinzen im Norden und Osten des Landes. Dort ist die medizinische Versorgung nach jahrelangen bewaffneten Konflikten stark eingeschränkt.

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Ausgelöst wurde der aktuelle Ausbruch durch die seltene Bundibugyo-Variante des Virus. Gegen diese gibt es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine gezielte Behandlung. Derzeit laufen klinische Tests mit einem Impfstoff, der eigentlich für eine andere Variante gedacht ist.

"Noch lange nicht unter Kontrolle"

Die Lage ist weiterhin ernst. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat am Dienstag gesagt: "Die Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist noch lange nicht unter Kontrolle." Er warnte: "Die Gefahr einer größeren nationalen und internationalen Ausbreitung bleibt hoch."

In den letzten 50 Jahren sind in Afrika mehr als 15.000 Menschen an Ebola gestorben. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Infizierten übertragen.

Erkrankte leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, inneren Blutungen und am Ende an Organversagen.

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