Nur wenige Wochen nach den schlimmen Waldbränden bei Madrid brennt es schon wieder in der Nähe der spanischen Hauptstadt.
Die Behörden haben am Mittwoch einige Häuser am Rand vom Ort Aldea del Fresno evakuieren lassen. Alle anderen Bewohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Bei rund 36 Grad und starkem Wind breiten sich die Flammen schnell aus. Am Mittwoch waren laut den Einsatzkräften neun Löschflugzeuge im Einsatz. Das betroffene Gebiet liegt etwa 50 Kilometer westlich von Madrid.
Im Juli hat ein Brand in der Region rund 27.000 Hektar Vegetation zerstört. Damals mussten fast 60.000 Menschen ihre Häuser verlassen, auch die Leute aus Aldea del Fresno waren betroffen.
Spanien kämpft heuer wie viele andere Länder in Europa mit großer Hitze und Trockenheit. Laut Experten sorgt der vom Menschen verursachte Klimawandel dafür, dass Hitzewellen und Dürren häufiger und länger werden.
Die trockene Vegetation wird so zum idealen Futter für Waldbrände, neue Feuer breiten sich rasch aus.