Auch Unwort gekürt

"Elch Emil" ist Österreichs Wort des Jahres

Elch Emil ist das Wort des Jahres, ein Rabatt sorgt für Empörung – und Jugendliche grüßen sich jetzt mit Zahlen.
Newsdesk Heute
04.12.2025, 07:55
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Er wurde zum tierischen Star des Sommers, spazierte quer durch Nieder- und Oberösterreich – jetzt ist "Elch Emil" auch offiziell das Wort des Jahres 2025. Wie die Gesellschaft für Österreichisches Deutsch (GSÖD) am Donnerstag bekanntgab, holte sich der vierbeinige Wanderer mit 28 Prozent der Stimmen den ersten Platz.

Mehr als 28.000 Menschen machten bei der Wahl mit – so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden über 135.000 Stimmen in fünf Kategorien abgegeben.

Auch Unwort und Jugendwort des Jahres gekürt

Das Unwort des Jahres 2025 heißt "Rabattpickerl". Es steht laut GSÖD für eine "irreführende Werbemasche", weil Händler die Rabatte oft vorher einpreisen. Das habe viele Kundinnen und Kunden geärgert – und zu heftigen Diskussionen geführt.

Jugendliche feiern unterdessen einen geheimnisvollen Zahlencode: "6 7 (six seven)" wurde mit satten 50 Prozent zum Jugendwort des Jahres gewählt. Gemeint ist damit ein Insidergruß, der mit einer bestimmten Handbewegung die Zugehörigkeit zu einer Online-Community zeigt.

Auch zwei Sprüche des Jahres wurden gekürt. Positiv in Erinnerung bleibt der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl mit: "Nur wer innerlich brennt, kann leuchten." Den Negativpreis sicherte sich – wie schon 2024 – FPÖ-Chef Herbert Kickl.

Mit Blick auf Salzburgs Erzbischof Lackner sagte er: "Wir schieben ihn ab, wenn er aus seinen Klostermauern kommt." Der Ausspruch stammt ursprünglich aus dem Jahr 2018 und galt einem pakistanischen Flüchtling, der damals in einem Salzburger Kloster Zuflucht gesucht hatte. Diesen Fall aus 2018 hat der FPÖ-Chef im Rahmen seiner Tour 2025 noch einmal erwähnt und dabei auch dieses Zitat neuerlich gebracht. "Es war aber weder heuer noch damals gegen den Salzburger Erzbischof gerichtet", halten die Freiheitlichen fest.

ÖFB-Stars setzten Duftmarke

Und dann wäre da noch das "Crazy Oida": Mit diesem Spruch bedankte sich das ÖFB-Team nach der geglückten WM-Quali gegen Bosnien – dafür gab’s heuer einen Extra-Preis der Jury.

"Elch Emil" ist mittlerweile übrigens wieder in seiner alten Heimat – irgendwo im tschechischen Teil des Böhmerwalds.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.12.2025, 13:00, 04.12.2025, 07:55
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