Ein Mädchen ist laut Angaben des Gesundheitsministeriums bei einem Angriff nördlich vom Flüchtlingslager Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens ums Leben gekommen.
Wie "NTV" berichtet, wurde auch Baseer al-Barsch, der Sohn vom Direktor des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, Munir al-Barsch, in einem Vertriebenenlager in Dschabalia im Norden des Palästinensergebiets getötet.
Bei der Beerdigung seines Sohnes sagte Munir al-Barsch, die Tötung sei "eine Fortsetzung der Verbrechen" Israels. Zwei weitere Menschen sind laut Zivilschutz bei zwei separaten Angriffen in der Nähe der Stadt Gaza getötet worden. Das Krankenhaus al-Schifa hat die Tötungen bestätigt. Die israelische Armee hat sich dazu bisher nicht geäußert.
Am 7. Oktober 2023 haben die Hamas und ihre Verbündeten aus dem Gazastreifen Israel angegriffen.
Dabei wurden mehr als 1.200 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln verschleppt, von denen 44 bereits tot sind. Israel hat daraufhin massive Angriffe auf den Gazastreifen gestartet.
Nach Angaben der Hamas sind dabei bisher mehr als 73.000 Menschen ums Leben gekommen. Trotz einer im Oktober vereinbarten Waffenruhe hat die israelische Armee zwischendurch fast täglich Ziele im Gazastreifen angegriffen.