Hobbygärtner und Landwirte aufgepasst: Der Mai hält heuer einige Überraschungen bereit. Statt konstanter Wohlfühltemperaturen verspricht der Wonnemonat untypische Wetterschwankungen.
Eine Kombination verschiedener Wetterereignisse macht die Achterbahnfahrt möglich. Das Gewittersystem Madden-Julian-Oszillation in den Tropen könnte kalte Luft nach Mitteleuropa lenken.
Wie chip.de unter Berufung auf Focus Online berichtet, könnten die Eisheiligen heuer früher als sonst auftreten. Normalerweise fallen sie auf den 11. bis 15. Mai - dieses Jahr dürften sie jedoch bereits zum Monatswechsel für frostige Nächte sorgen.
Der Polarwirbel, ein Kaltluftsystem in der Stratosphäre, ist frühzeitig kollabiert. Zusammen mit der aus den Tropen stammenden Kaltluft führt das zu Frost zum Aprilende und Maibeginn.
Doch nach den kalten Tagen könnte es schnell wieder heiß werden. Meteorologe Jan Schenk erwartet einen abrupten Temperaturumschwung - bis zu 30 Grad sind dann möglich.