Der Urlaub ist gebucht, die Koffer sind gepackt – doch genau hier lauert schon das erste Problem: Reise- und Sicherheitsexperten warnen nämlich davor, bei der Wahl des Gepäcks auf bestimmte Farben zu setzen. Sie erhöhen das Risiko, dass der Koffer verwechselt, verloren oder sogar gestohlen wird.
Wer einen schwarzen, dunkelblauen oder grauen Koffer besitzt, gehört zur großen Mehrheit. Das ist laut Experten das Problem: Diese Farben dominieren die Gepäckbänder auf Flughäfen weltweit und sind deshalb besonders schwer zu unterscheiden.
Vor allem schwarze Koffer gelten als Klassiker – die Farbe führt immer wieder zu Verwechslungen. Wer schon einmal am Flughafen vor dem Gepäckband gestanden ist, kennt das Problem: Ein schwarzer Hartschalenkoffer sieht oft aus wie der nächste.
Neben Verwechslungen gibt es noch einen weiteren Grund zur Vorsicht. Sicherheitsexperten erklären, dass unauffällige Koffer für Diebe attraktiver sein können. Wer mit einem schwarzen oder dunkelblauen Gepäckstück unterwegs ist, fällt in der Menschenmenge weniger auf. Wird ein solcher Koffer gestohlen, kann er leichter "mit der Masse verschwinden".
Experten empfehlen stattdessen auffällige Farben wie Rot, Gelb, Grün oder kräftiges Blau. Auch Muster oder auffällige Designs können helfen, das eigene schneller zu erkennen. Dadurch sinkt das Risiko, dass jemand versehentlich zum falschen Koffer greift.
Wer bereits einen schwarzen oder grauen Koffer besitzt, muss ihn aber nicht gleich austauschen: Oft reichen schon ein auffälliger Gepäckanhänger, ein farbiger Koffergurt oder markante Sticker, um das Gepäckstück eindeutig erkennbar zu machen. Auch Flughafenmitarbeiter empfehlen solche Kennzeichnungen, da sie die Identifizierung im Fall eines Verlusts erleichtern können.