Faßmann richtet große Bitte an Eltern

Angesichts der derzeitigen Corona-Lage richtet sich Bildungsminister Faßmann mit einer wichtigen Bitte an Eltern und Schüler: "Bitte geht impfen."
Angesichts der derzeitigen Corona-Lage richtet sich Bildungsminister Faßmann mit einer wichtigen Bitte an Eltern und Schüler: "Bitte geht impfen."MARTIN JUEN / APA / picturedesk.com
Angesichts der derzeitigen Corona-Lage richtet sich Bildungsminister Faßmann mit einer wichtigen Bitte an Eltern und Schüler: "Bitte geht impfen."

In Österreich steigen seit einigen Tagen die Infektionszahlen wieder. Zuletzt wurden 431 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Der rasante Anstieg ist dabei auf die Ausbreitung der Delta-Variante zurückzuführen. Mittlerweile gibt es laut AGES-Daten 2.692 Delta-Fälle. In der Kalenderwoche 28 (12. bis 18. Juli) entfielen bereits rund 93 Prozent der sequenzierten Mutationen auf die Delta-Variante.

Angesichts der Corona-Lage zeigt sich auch die Bundesregierung besorgt und kündigte weitere Maßnahmen an. Die große Bitte von Kurz, Mückstein und Co. lautet aber nach wie vor, sich impfen zu lassen

Faßmann mit großer Bitte

Nun richtet auch Bildungsminister Faßmann einen solchen Appell an Eltern und Schüler, denn es werde "nicht ganz einfach im Herbst", zitiert die "Presse" den Minister. Jeder, der sein Kind unterstützen wolle, solle sich impfen lassen.

Die Corona-Lage bleibe auch nach wie vor volatil. Daher sei es umso wichtiger, dass jene, die sich impfen lassen können, nun reagieren. "Die Verantwortung liegt jetzt bei den Erwachsenen, sie müssen durch ihre Impfung diejenigen schützen, die sich nicht impfen lassen können", so Faßmann.

Vulnerable Gruppen schützen

Er erläuterte, dass sich die Situation "innerhalb eines Jahres umgedreht" habe. "Anders als im Herbst vor einem Jahr, als die älteren Mitbürger die vulnerabelste Gruppe waren, sind es nun Kinder und Jugendliche." Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass es für die unter 12-Jährigen derzeit noch überhaupt keinen Impfstoff gibt.

Es sei wichtig, nun auch dieser Gruppe "volle Solidarität und Aufmerksamkeit zukommen" zu lassen, so wie vergangenes Jahr der älteren Bevölkerung.

Auch wolle man die Impfquote bei den 12-16-Jährigen vorantreiben.

Mit Sorge in den Herbst

Angesichts der aktuellen Lage sieht der Bildungsminister dem Herbst aber durchaus mit Sorge entgegen: "Nach allem, was wir jetzt einschätzen können, wird es nicht ganz einfach im Herbst." Aber: 

"Wir haben schon einiges an Routine und zusätzlich neue Instrumente."

Wie es heißt, wolle man weiter entschlossen Sonderprogramme verfolgen. Hier ist etwa die Rede vom Frühwarnsystem über das Wasser bis zum Ausbau und zur Intensivierung von Testungen, bis hin zu gezieltem Einbau von Luftfiltern und Impfangeboten vor den Schulen.

Corona könne zwar nicht aus der Welt geschafft werden, doch in den Schulen müsse auch im kommenden Schuljahr ein "konstruktiver Umgang gefunden werden, zitiert die "Presse" den Bildungsminister abschließend. 

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