Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Bablers Reise nach New York sorgte im September für Aufregung.
Denn während in Österreich über Kürzungen bei den Pensionisten verhandelt wurde, sprach Babler in den USA mit einer Senatorin über leistbares Wohnen. Darüber hinaus hatte er in seiner Rolle als Kulturminister der Familie des Wiener Komponisten Walter Benedikt Musik-Notenblätter zurückgegeben, die in der NS-Zeit gestohlen wurden.
Einen Einblick in die Kosten wollte der Vizekanzler damals aber nicht geben. Das rief die FPÖ auf den Plan, die eine parlamentarische Anfrage stellte und genau wissen wollte, was der Kurztrip in den Big Apple kostete.
Die Beantwortung liegt nun vor und die Kosten für fünf Personen (Babler und vier Mitarbeiter) summieren sich laut der "Kronen Zeitung" (Abendausgabe) auf 13.988,31 Euro.
Die FPÖ kritisiert die Reise weiterhin. "Die persönliche Übergabe durch Babler war nicht notwendig. In der Woche danach waren Bundespräsident, Kanzler und Außenministerin in New York", betont Generalsekretär Michael Schnedlitz gegenüber der "Kronen Zeitung".