Die Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag zu einem brennenden Gotteshaus in Bruck an der Leitha (NÖ) gerufen. Beim Eintreffen zeigte sich, dass es im Eingangsbereich der Kirche sowie in der angrenzenden Kapelle gebrannt hatte.
Ein Ersthelfer reagierte geistesgegenwärtig – er konnte die Flammen im Eingangsbereich noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit Handfeuerlöschern eindämmen, wie die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Leitha mitteilte.
Die Feuerwehr übernahm anschließend die weiteren Löscharbeiten. Mit zwei Atemschutztrupps wurde der Brand von den Einsatzkräften rasch unter Kontrolle gebracht. Danach folgte die Entrauchung der Kirche. Um sicherzugehen, dass keine Glutnester zurückgeblieben waren, kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich abschließend mit einer Wärmebildkamera.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt standen zwei Fahrzeuge und acht Mitglieder der Feuerwehr im Einsatz. Neben der Feuerwehr war auch das Rote Kreuz vor Ort. Verletzt wurde nach Angaben der Einsatzkräfte niemand.
Brisant: Wie später herauskam, soll ein Mann das Feuer gelegt haben. Die Polizei Niederösterreich bestätigte Medienberichte, wonach der Verdächtige festgenommen wurde. Nähere Angaben zu seiner Person waren vorerst nicht bekannt.
Auch zum Motiv gab es am Sonntag noch keine konkreten Informationen. Religiöse Gründe könnten jedoch ausgeschlossen werden, hieß es gegenüber "ORF NÖ". Die Ermittlungen laufen.