Tierisches Monitoring in Tirol

Amen! Für seltene Fledermaus stehen Kirchen bereit

Neue Technik erlaubt erstmals ein umfassendes Monitoring bedrohter Mausohr-Fledermäuse in Tiroler Kirchen über mehrere Jahre hinweg.
14.10.2026, 07:32
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Das Kleine Mausohr und das Große Mausohr sind zwei Fledermausarten, die es in Mitteleuropa immer schwerer haben. Besonders Kirchen sind für diese Tiere wichtig, weil sie dort ihre Jungen großziehen können. Gerade deshalb spielt der Schutz dieser Gebäude eine große Rolle für den Erhalt der Arten. In Tirol wird an bekannten Mausohr-Plätzen geforscht – und zwar in den Pfarrkirchen von Walchsee und Unterlangkampfen sowie im Stift Wilten.

Für die Untersuchung haben Forscherinnen von der UMIT TIROL im Rahmen einer Pilotstudie eine Multi-Sensor-Plattform entwickelt. Damit kann man an mehreren Standorten in Tirol automatisch Daten mit Radio Frequency Identification (RFID), Akustik und Video erfassen.

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Die gesammelten Informationen zeigen, wie sich die Fledermäuse bewegen, wie ihre Kolonien aufgebaut sind und wann sie besonders aktiv sind. Auch der Einfluss von Umweltfaktoren wird untersucht. Diese Pilotstudie ist die Basis für langfristige Überwachungsprogramme. Damit kann man über Jahre hinweg genau beobachten, wie sich die Kolonien in Tirol entwickeln und wie es um ihre Bestände steht.

An dem internationalen Projekt arbeiten mehrere Partner zusammen. Von der UMIT ist Fiona von der Straten dabei, unterstützt von Johanna Hetterscheidt und dem Chef des Instituts für Mess- und Sensortechnik (IMS). Das Interreg-Projekt CABLES wird außerdem vom Institut für Mess- und Sensortechnik der Privatuniversität UMIT TIROL, Christoph Walder von Ecotone, dem Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe) und der Universität Padua getragen.

red, 14.10.2026, 07:32
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