"Stadt und Bezirk versagen"

FPÖ rechnet nach Schüssen am Schwedenplatz mit Stadt ab

Nach der brutalen Prügelei samt Schüssen am Schwedenplatz schlägt die FPÖ Alarm. Klubobmann Markus Platt fordert mehr Polizei in der Wiener City.
26.10.2026, 08:42
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Die Schüsse am Schwedenplatz sorgen jetzt auch für politischen Wirbel! Nachdem in der Nacht auf Sonntag vier unbekannte Männer einen 22-Jährigen attackiert hatten und dabei mutmaßlich mit einer Schreckschusswaffe geschossen wurde, meldet sich nun die FPÖ zu Wort.

Markus Platt, FPÖ-Klubobmann der Inneren Stadt, übt gegenüber "Heute" scharfe Kritik an der Sicherheits- und Verkehrspolitik im ersten Bezirk. Für ihn ist der Vorfall ein weiteres Warnsignal.

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FPÖ spricht von Kontrollverlust

"Stadt und Bezirk versagen in ihrer Verkehrs- und Sicherheitspolitik derzeit auf ganzer Linie", wettert Platt. Neben den Schüssen am Schwedenplatz verweist der Freiheitliche auch auf eine kürzlich eskalierte Auseinandersetzung zwischen Taxifahrern auf der Rotenturmstraße – "Heute" berichtete darüber.

Auf offener Straße würden Konflikte ausbrechen, während gleichzeitig die Sicherheitsstrukturen im Bezirk geschwächt würden, kritisiert der FPÖ-Politiker. Besonders sauer stößt ihm die Situation rund um die Polizeiinspektion am Laurenzerberg auf. Laut Platt sei diese nur von 7 bis 19 Uhr geöffnet, sonntags bleibe sie geschlossen. Die eingeschränkten Öffnungszeiten bezeichnet er als "sicherheitspolitischen Schildbürgerstreich".

Scharfe Attacke gegen Bezirksvorsteher Figl

Auch ÖVP-Bezirksvorsteher Markus Figl bekommt sein Fett ab. Statt für mehr Sicherheit zu sorgen, würde dieser sich lieber medial inszenieren, wirft ihm Platt vor.

Gleichzeitig kritisiert der FPÖ-Klubobmann die Schwerpunktkontrollen der Polizei. Als Beispiel nennt er den Concordiaplatz, wo seiner Ansicht nach wegen geringfügiger Übertretungen kontrolliert werde, während andernorts schwerwiegendere Straftaten passieren. "Die Polizei darf nicht länger als Schikane- und Abzock-Instrument gegen die eigene Bevölkerung missbraucht werden!", fordert Platt.

FPÖ fordert Polizei rund um die Uhr

Die Freiheitlichen verlangen nun mehr Polizeipräsenz auf den Straßen der Innenstadt. Vor allem die Polizeiinspektion am Laurenzerberg soll nach dem Willen der FPÖ wieder rund um die Uhr geöffnet werden.

Auch bei Kontrollen von Autofahrern und Anrainern müsse ein Umdenken stattfinden, so Platt. Die verfügbaren Polizeikräfte sollten sich stärker auf die Bekämpfung von Kriminalität konzentrieren.

Vier Angreifer weiterhin flüchtig

Auslöser der politischen Debatte ist die brutale Attacke am Schwedenplatz. Ein 22-Jähriger war mit Freunden unterwegs, als vier Männer auf ihn losgingen und ihm mehrfach ins Gesicht schlugen.

Während der Auseinandersetzung hat einer der Angreifer mehrere Schüsse abgegeben. Laut Wiener Polizei dürfte dabei eine Schreckschusswaffe verwendet worden sein. Die vier Verdächtigen flüchteten anschließend. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

zdz, 26.10.2026, 08:42
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