Kurswechsel "unumgänglich"

FPÖ warnt vor Islamismus in Wiener Klassenzimmern

Nach Aussagen zu Problemen an Schulen rechnet die Wiener FPÖ jetzt scharf mit der Stadtregierung ab. Es sei jahrelang weggeschaut worden.
Wien Heute
18.05.2026, 11:44
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Die Debatte um Integration und religiöse Konflikte an Wiener Schulen wird immer schärfer. Eine aktuelle Studie ergab, dass 41 Prozent der muslimischen Jugendlichen der Aussage zustimmen, dass religiöse Vorschriften über den Gesetzen in Österreich stehen – "Heute" berichtete.

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Emmerling will Eltern in die Pflicht nehmen

Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (Neos) hatte in einer Reaktion auf die Erhebung konkrete Maßnahmen angekündigt: "Diese Studie hat doch einige Einblicke gegeben, wo wir als Nächstes ansetzen müssen. Das ist für mich ein gemeinsamer Ethik- und Demokratieunterricht, aber auch ein Mehr an Elternarbeit, ein Einbinden und Verpflichten der Elternarbeit."

Krauss: "Jahre zu spät"

FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss spricht von einer gefährlichen Entwicklung in den Klassenzimmern der Hauptstadt. "Die Aussagen der Wiener Bildungsstadträtin Emmerling kommen wieder einmal Jahre zu spät", erklärt Krauss.

Lehrer würden laut FPÖ seit Langem von Problemen berichten. "Lehrerinnen berichten seit Langem davon, dass ihnen muslimische Schüler oder deren Väter aus religiösen Gründen nicht einmal die Hand geben, Frauen offen respektlos behandeln oder weibliche Autoritäten im Unterricht ablehnen."

„Parallelgesellschaften haben sich bereits bei den Jüngsten etabliert, sind in den Klassenzimmern traurige Realität“
Maximilian KraussFPÖ-Klubobmann

Die Freiheitlichen sehen darin ein Zeichen wachsender Parallelgesellschaften in Wien. "Die nun veröffentlichten Zahlen zeigen schwarz auf weiß, wovor die FPÖ seit Jahren warnt: Parallelgesellschaften haben sich bereits bei den Jüngsten etabliert, sind in den Klassenzimmern traurige Realität."

Zuletzt hatte auch Heute.at über Diskussionen rund um religiöse Spannungen und Integrationsprobleme an Wiener Schulen berichtet. Besonders Themen wie Frauenbild, Respekt gegenüber Lehrerinnen und religiöse Abgrenzung sorgen immer wieder für Debatten.

"Brandgefährliche Entwicklung"

Für Krauss ist die Entwicklung alarmierend: "Wenn Kinder vermittelt bekommen, dass religiöse Regeln über unseren Gesetzen und unseren gesellschaftlichen Werten stehen, dann ist das eine brandgefährliche Entwicklung für den sozialen Frieden in Wien."

Die FPÖ fordert nun deutlich härtere Maßnahmen. "Wer unsere Werte ablehnt, Frauen diskriminiert oder sich bewusst von unserer Gesellschaft abkapselt, muss mit harten Sanktionen rechnen. Der Entzug von Sozialleistungen ist ebenso unumgänglich wie die konsequente Überprüfung des Aufenthaltsstatus."

FPÖ-Kritik an Stadtchef Ludwig

Besonders hart geht die FPÖ mit Bürgermeister Michael Ludwig und der Stadtregierung ins Gericht. "Während wir seit Jahren Alarm schlagen, wurden Kritiker diffamiert und Probleme klein geredet, die absurde Willkommenspolitik von Bürgermeister Ludwig hingegen noch weiter forciert."

Krauss fordert deshalb einen politischen Kurswechsel in Wien. "Wien braucht einen Kurswechsel, damit islamistische Parallelstrukturen nicht noch stärker wachsen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.05.2026, 11:48, 18.05.2026, 11:44
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