Paukenschlag im Ermittlungsverfahren um den gewaltsamen Tod einer Bewohnerin (87) der Luxus-Seniorenresidenz in Wien-Döbling – ausgewertete DNA-Spuren bringen den gefassten Verdächtigen Yilmaz C. (61) schwer in Erklärungsnot. Im Gutachten wurden eindeutige Spuren im Zimmer der Seniorin des durch Überwachungsvideos überführten "Blumenkavaliers" gefunden.
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Der 61-Jährige, der bereits achtfach vorbestraft ist und viele Jahre im Häf’n verbrachte, hatte bisher abgestritten, mit dem Tod der 87-Jährigen etwas zu tun gehabt zu haben. Doch auch auf der Leiche der Seniorin fanden sich Spuren des Verdächtigen. So wurden unter den Fingern der rechten Hand des Opfers, als auch an der Stirn sowie im Gesicht DNA festgestellt, die mit den Proben des Verdächtigen übereinstimmen. Auch den Bettdeckenbezug sowie das Kopfpolster der Frau muss der Türke berührt haben.
Auf die Verteidigerinnen Astrid Wagner und Ina-Christin Stiglitz kommt nun Schwerstarbeit zu, denn der Verdächtige soll weiterhin jede Schuld bestreiten. Er sei zwar im Altersheim gewesen, aber nicht im Zimmer der Seniorin. Das widerlegen jetzt scheinbar DNA-Spuren. Eine Pressekonferenz der Polizei wurde für Dienstag angekündigt. Dort sollen weitere Details zu den Ermittlungen bekannt gegeben werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.