Die Plätze in Kindergärten und Krippen wurden in den letzten Jahren kräftig ausgebaut – doch das Personal fehlt. Um diesem Engpass zu begegnen, setzt Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) jetzt auf eine neue Kampagne, die das Berufsbild aufwerten und mehr Menschen für die Elementarpädagogik begeistern soll.
Wiederkehr will mit der Kampagne den gesellschaftlichen Wert dieser Arbeit sichtbar machen. In einer ersten Phase – bis zum Ende der Anmeldefristen an den Einrichtungen für die Elementarpädagogikausbildung Ende April – wird das vor allem online passieren, so der Minister am Freitag. Für die neue Kampagne wurden 63.000 Euro locker gemacht.
Weiters sollen die neuen Ausbildungswege in den Beruf beworben werden. Dazu zählt unter anderem eine Ausbildung, die mit Matura und Berufsausbildung abschließt, sowie Kollegs für Erwachsene, die ab Herbst starten.
Auch neue Bachelorstudiengänge an Pädagogischen Hochschulen sind geplant. Sie richten sich besonders an Maturantinnen und Maturanten – und sollen das bisherige Angebot ergänzen.