Polit-Zoff nach EU-Votum

"Todesstoß für Bauern": Kickl tobt nach Mercosur-Deal

FPÖ-Chef Herbert Kickl kritisiert den EU-Mercosur-Deal scharf und spricht von "einem schwarzen Tag für Österreichs Landwirtschaft".
Newsdesk Heute
09.01.2026, 15:08
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FPÖ-Chef Herbert Kickl reagiert mit scharfen Worten auf die Abstimmung zum EU-Mercosur-Handelsabkommen. Der FPÖ-Klubobmann spricht von einem "schwarzen Tag für Österreichs Landwirtschaft und einen beispiellosen Verrat an unserer Bevölkerung".

Trotz "massiver Bauernproteste in ganz Europa", sei ein Paket durchgewunken worden, das "der Todesstoß für die Bauernschaft" sei. "Die europäischen Systemparteien, allen voran die EVP, haben den Ausverkauf unserer Heimat an globale Konzerninteressen endgültig besiegelt. Das ist Verrat an der Heimat in Reinkultur", so Kickl.

"Frontalangriff auf Lebensmittelsicherheit"

In seiner Kritik stellt Kickl die heimische Landwirtschaft und EU-Regeln gegenüber Importen aus Südamerika. "Während unsere Bauern unter einer Lawine an Vorschriften, Zertifikaten, Regularien und dem absurden 'Green-Deal'-Wahn der EU begraben werden, flutet man unseren Markt mit Billigstprodukten aus Südamerika. Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung mit niedrigsten Standards, für die unsere Bauern bestraft würden – all das soll bald in unseren Regalen landen. Das ist ein Frontalangriff auf unsere Lebensmittelsicherheit, unsere Qualitätsstandards und die Existenz tausender heimischer Familienbetriebe!", kritisierte Kickl.

Scharfe Kritik an ÖVP

Besonders hart geht der FPÖ-Chef mit der Rolle der ÖVP ins Gericht. Die Partei gebe sich in Österreich als "Bauernpartei", ende in Brüssel aber als "zahnloser Bettvorleger". "Das 'Nein' Österreichs war von Anfang an eine Farce, eine reine Show für die Wähler. Die ÖVP wusste genau, dass ihre Stimme in der eigenen EVP-Parteienfamilie absolut nichts wiegt. Statt eine Allianz gegen diesen Wahnsinn zu schmieden, hat man die Bauern verraten und verkauft. Das ist das ultimative politische, erniedrigende Armutszeugnis für diese Partei", erklärte Kickl.

Auch die Unterstützung aus dem ÖVP-Wirtschaftsbund nimmt Kickl ins Visier und spricht von "Doppelzüngigkeit": "Dass man sich gleichzeitig Bauern- und Wirtschaftspartei nennt und in beiden Feldern derart versagt, zeigt, dass man in der ÖVP zwar alles für sich beanspruchen will, aber nichts kann und unfähig ist, auch nur einen minimal positiven Effekt für unser Land zu erwirken!"

Zum Abschluss fordert Kickl einen klaren politischen Schritt: "Die ÖVP sollte sich für ihr Versagen in Grund und Boden schämen, sich aus der Regierung zurückziehen und den Weg für eine neue, freie Republik freimachen, die das Volk in den Mittelpunkt allen staatlichen Handelns stellt."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.01.2026, 16:47, 09.01.2026, 15:08
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