ÖVP rechnet vor

Gebührenerhöhungen kosten Wiener Familie 1.000 Euro

Die Stadt muss sparen, die Gebühren werden angehoben. Egal ob Öffis oder Parken – fast alles wird teurer. Das kostet eine Familie pro Jahr viel Geld.
Claus Kramsl
04.12.2025, 06:00
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Knapp 15 Milliarden Euro beträgt der Schuldenstand der Stadt Wien. Nun wird nicht nur eisern gespart, mit 1. Jänner 2026 werden auch zahlreiche Gebühren erhöht. Darunter einige, die jahrelang nicht angetastet wurden. So werden Öffi-Jahreskarte, Parken und auch das Schulessen teurer. Einer durchschnittlichen Wiener Familie – zwei Erwachsene, zwei Kinder, ein Hund – kosten diese Erhöhungen in Summe rund 1.000 Euro mehr pro Jahr, rechnet die ÖVP vor.

Über 1.000 Euro mehr pro Jahr

Das Rechenbeispiel: Die Familie bewohnt eine 100-Quadratmeter-Wohnung von Wiener Wohnen, heizt mit Fernwärme (plus 205 Euro). Die Eltern verdienen 4.000 bzw. 2.500 Euro brutto (plus 195 Euro Wohnbauförderungsbetrag), haben beide eine Öffi-Jahreskarte (plus 204 Euro) und ein Auto mit Parkpickerl (plus 36 Euro). Ein Kind besucht den Kindergarten (plus 100,65 Euro Essensbetrag), eines ist in der Musikschule (plus 218 Euro). Für Hundesteuer werden 47,33 Euro mehr fällig. Macht in Summe ein Plus von 1.005,98 Euro für 2026, so die Rechnung der ÖVP.

"Stadt lässt Familien zahlen"

"Die SPÖ-Neos-Stadtregierung lässt auch die Wiener Familien für ihre Schuldenpolitik zahlen. Anstatt Reformen anzugehen oder im eigenen Apparat zu sparen, greift Rot-Pink Familien mit mehr als 1.000 Euro zusätzlich in die Tasche", kritisiert Wiens ÖVP-Chef Markus Figl.

Vom Einkommen bleibt weniger

Und Wiens ÖVP-Frauensprecherin Sabine Keri ergänzt: "Die rot-pinke Teuerung trifft besonders jene Familien, die ihren Kindern die besten Chancen ermöglichen und sich etwas aufbauen wollen. Sie zeigt exemplarisch, welchen Stellenwert Familien unter Rot-Pink haben. Am Ende sind es die arbeitenden Familien, die immer weniger von ihrem Einkommen behalten können."

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