Wirbel um Spruch von TV-Star

Georgina Fleur: "Bin größere Minderheit als Schwarze"

Georgina Fleur fühlt sich wegen ihrer roten Haare diskriminiert. Im Netz stößt ihr Vergleich mit Rassismus allerdings auf heftigen Gegenwind.
02.11.2026, 15:07
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Rote Haare, Sommersprossen und jede Menge Ärger: Georgina Fleur fühlt sich wegen ihres Aussehens diskriminiert, wie unter anderem "20 Minuten" berichtet. In einem mittlerweile gelöschten TikTok-Video bezeichnete die ehemalige Dschungelcamperin ihre roten Haare sogar als Grund für "Rassismus", wie sie es selbst nannte: "Ich bin eine größere Minderheit als Schwarze, Asiaten, Inder oder keine Ahnung, die sagen auch immer was, wenn sie diskriminiert werden."

Besonders ihre Sommersprossen und Altersflecken seien immer wieder Ziel von Beleidigungen. Auch beim jüngst ausgestrahlten "Promi-Büßen" geriet ihr Aussehen zum Thema: Dort kam es mit der "militanten Veganerin" Raffaela Raab zu Diskussionen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die 36-Jährige erklärt jetzt, bereits im Dschungelcamp als "Sams" verspottet worden zu sein. In einer erst kürzlich aufgezeichneten Reality-Show musste sie sich außerdem als "Hexe" bezeichnen lassen. Von TV-Produktionen erwarte sie sich mehr Rückendeckung: "Wenn was gegen Farbige oder Asiaten gesagt wird, wird sofort eingegriffen."

Kritik für ihren Vergleich

Im Netz stößt Georginas Vergleich allerdings auf wenig Verständnis. Eine TikTokerin hält dagegen: "Was wir niemals machen, ist, die Rassismuserfahrung von anderen zu relativieren."

Dass die Reality-Bekanntheit wegen ihrer roten Haare und Sommersprossen gehänselt werde, könne sie durchaus nachvollziehen. Das sei aber nicht mit strukturellem Rassismus gleichzusetzen.

Auch andere Userinnen und User sehen einen deutlichen Unterschied zwischen den Erfahrungen: "Ich wurde früher auch wegen meinen roten Haaren gemobbt. War das Rassismus? Auf keinen Fall, auf diese verrückte Idee wäre ich in 100 Jahren nicht gekommen", schreibt eine Person. Ein weiterer Kommentar bringt die Kritik auf den Punkt: "Mobbing und Rassismus sind nicht dasselbe."

red, 02.11.2026, 15:07
Weitere Storys