Am 22. September bot sich in der Pfarrkirche von Grein (Bezirk Perg, OÖ) ein Bild der Verwüstung. Ein zunächst unbekannter Täter hatte im Gotteshaus gewütet. Jetzt konnte die Polizei den Verantwortlichen ausforschen.
Am Vormittag hatte der Vandale damals in der Kirche das Chaos angerichtet. Utensilien aus dem Beichtstuhl, Gebetsbücher, Heiligenbilder und Sitzpolster lagen verstreut auf dem Boden.
Damit nicht genug: Im rechten Seitenschiff wurde der Deckel des Taufbeckens heruntergerissen. Außerdem brach der Täter ein Kreuz ab und versenkte es gemeinsam mit zwei Stolen des Pfarrers im Weihwasser.
Die Polizei nahm Ermittlungen auf und suchte nach Zeugen. Ein entscheidender Hinweis aus der Bevölkerung brachte die Beamten schließlich auf die Spur eines 30-Jährigen ohne festen Wohnsitz.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Mann umfassend geständig. Besonders kurios: Der 30-Jährige gab an, selbst gläubiger Christ zu sein. Warum er ausgerechnet eine Kirche derart verwüstet hatte, konnte er sich laut Polizei selbst nicht erklären.
Der Mann wird wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.