14 bis 16 Stunden im Flugzeug – für viele Reisende ist das eher Strapaze als Vorfreude. Enge Sitze, wenig Bewegung und schlechter Schlaf machen Ultra-Langstreckenflüge zu einer echten Herausforderung. Doch genau das will die australische Airline Qantas jetzt ändern.
Qantas hat zwölf neue Airbus A350 in seine Flotte aufgenommen – mit einem besonderen Highlight: sogenannten "Wellbeing-Zonen" an Bord. Diese sollen das Flugerlebnis auf langen Strecken deutlich verbessern. Ab 2027 sollen die Maschinen auf extrem langen Verbindungen wie Sydney–London oder Sydney–New York eingesetzt werden.
Der Ansatz dahinter: Passagiere sollen sich während des Flugs mehr bewegen können.
Studien zeigen laut Airline, dass Bewegung nicht nur ein Luxus ist, sondern ein körperliches und psychisches Grundbedürfnis. Genau darauf reagieren die neuen Zonen.
Besonders attraktiv: Die Nutzung ist für alle Passagiere kostenlos.
Die neuen Zonen sind Teil von Qantas' "Project Sunrise", das den Fokus stärker auf das Wohlbefinden an Bord legt.
Langstreckenflüge könnten in Zukunft deutlich angenehmer werden. Statt stundenlangem Sitzen setzen Airlines zunehmend auf Bewegung, Komfort und Erholung. Ob das den Jetlag reduziert und das Flugerlebnis wirklich revolutioniert, wird sich zeigen.