Krankheitswelle

Grippeimpfstoff knapp – diese Menschen müssen warten

Die Grippewelle könnte heuer schon Mitte November starten. Doch in Oberösterreich fehlt Impfstoff. Vor allem Erwachsene sind betroffen.
21.10.2026, 19:28
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Ausgerechnet jetzt wird der Impfstoff knapp! In Oberösterreich – wie auch in zahlreichen Bundesländern – können derzeit nicht alle gegen Influenza geimpft werden. Grund ist ein Lieferengpass beim Impfstoff für Erwachsene zwischen 18 und 59 Jahren. Besonders brisant: Laut Gesundheitsministerium könnte die Grippewelle heuer bereits Mitte November beginnen.

Schon jetzt sind zahlreiche Oberösterreicher krank. Rund 12.000 Menschen kämpfen derzeit mit einem grippalen Infekt, mehr als 70 sind an der echten Grippe erkrankt.

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Viele wollen Impfung, doch Impfstoff fehlt

In den Ordinationen steigt die Nachfrage. "Die Infektionen werden definitiv wieder mehr, wir werden auch laufend angerufen und von Patientinnen und Patienten gefragt, wann die Grippeimpfung wieder losgeht", berichtet laut ORF Johann Jagersberger vom Primärversorgungszentrum Traun.

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Doch nicht für alle Altersgruppen ist derzeit ausreichend Impfstoff vorhanden. Besser sieht es bei Menschen über 60 Jahren aus. Für sie sind bereits Impfdosen verfügbar. Auch Risikopatienten, etwa in Altersheimen, werden schon geimpft.

Kinder bekommen Impfung ohne Spritze

Auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können bereits geimpft werden. Für die Jüngsten gibt es sogar eine Alternative zur Spritze.

"Für Kinder ab dem zweiten Geburtstag gibt es den Grippeimpfstoff als Nasenspray, dann fällt auch der Stich weg. Und der Impfstoff ist gut verträglich und wirksam", erklärt Kinderärztin Lydia Obernosterer aus Traun im ORF.

Wann der fehlende Impfstoff für die 18- bis 59-Jährigen wieder ausreichend verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

Wie stark die Grippewelle heuer ausfallen wird, lässt sich noch nicht vorhersagen. Da sich Influenzaviren laufend verändern, wird eine jährliche Impfung empfohlen. Der Impfschutz hält mehrere Monate und soll das Risiko einer Erkrankung sowie eines schweren Verlaufs reduzieren.

red, 21.10.2026, 19:28
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