Dreierbeziehung, Ekel-Clips

Gunkls dunkles Doppelleben – Laptop verschwand spurlos

Im üblen Missbrauchs- und Erpressungsfall um Star-Kabarettist Günther "Gunkl" Paal geht es um Sex zu dritt und Kinderpornos auf einem Geheim-Notebook.
Christian Tomsits
18.09.2026, 05:30
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Das Mutter- und Tochter-Gespann aus der Slowakei (63, 42) sollen – wie berichtet–den bekannten Kabarett-Künstler erpresst haben. Das sonderbare Dreiergespann dürfte sich vor über zehn Jahren über eine Sex-Anzeige im Internet kennengelernt haben, die explizit für erotische Abenteuer zu dritt aufgesetzt war.

Gunkl besuchte die 42-jährige Masseurin und deren Mutter, ein mittlerweile pensioniertes Zimmermädchen, regelmäßig in deren Haus mit Garten an einer schmucklosen Industriestraße im Süden Wiens. "Meinen Mandantinnen ist wichtig zu betonen, dass sie über die Jahre ein familiäres Verhältnis pflegten, vor allem die Mutter war sogar in ihn verliebt", so deren Verteidiger Werner Wendt.

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So soll Gunkl etwa regelmäßig das Futter für die 19 (!) Hunde der Frauen bezahlt haben, immer wieder mit den Damen gemeinsam gekocht, gescherzt und gespeist haben – er sei wegen seines Humors und vorallem seiner Großzügigkeit bei den beiden Damen geschätzt gewesen, heißt es. In Wahrheit brannte er wohl viel eher für teils erfundene Rechnungen der Frauen, finanzierte ihnen Shopping-Touren und bekam dafür gewisse Dienstleistungen.

Doch eines Tages sei der TV-Star mit einem Laptop vorbeigekommen sein, auf dem er  Missbrauchsdarstellungen Unmündiger vorgeführt haben und somit die Frauen seine pädophilen Neigungen zur Schau gestellt. Brisant: Besagter Laptop wurde bisher von den Ermittlern nie gefunden. Vom düsteren Doppelleben des Kabarettisten will außerhalb des Dreiergespanns niemand mitbekommen haben.

Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weißer Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

Doch es kam schlimmer: An einem Jännertag im vergangenen Jahr führten die beiden Frauen dem Kabarettisten das damals vierjährige Opfer vor – zum Preis von 300 Euro! 
Mit dem, was dann geschah, habe Gunkl "Schande über sich gebracht", will laut seinem Anwalt dafür "die volle Verantwortung übernehmen" und "nichts beschönigen" – es kam zum Missbrauch.

Die beiden Slowakinnen hätten nach diesem Vorfall, der einen Bruch herbeigeführt habe, begonnen, den 64-Jährigen mit angeblichen Missbrauchsfotos zu erpressen – mehr dazu hier. Gunkl würde schon zahlen, "weil er sonst angeschissen ist", wetterten die Komplizinnen.

Der Schauspieler zahlte insgesamt 159.000 Euro. Die Frauen kauften vom Geld ein Haus in der Heimat, wollten dennoch immer mehr Geld. "Zu Weihnachten muss er wieder was zahlen", besprachen die Frauen, als sie schon abgehört wurden. Denn im vergangenen Mai ging Gunkl Pleite und völlig verzweifelt zur Polizei – eine Überwachungs-Aktion startete.

Durch eine fingierte Kuvert-Übergabe am Wiener Hauptbahnhof von weiteren 30.000 Euro klickten für die Jüngere im Juni die Handschellen. Die Mutter wurde einen Monat später in der Slowakei geschnappt. Während die Frauen in der JA Josefstadt in U-Haft sitzen und die nun 6-Jährige in einem Krisenzentrum untergebracht ist, bleibt der Künstler auf freiem Fuß.

Bei ihm lägen weder Flucht- Tatbegehungs- noch Verdunkelungsgefahr vor, heißt es seitens der Justiz. Für alle drei gilt die Unschuldsvermutung.

ct,18.09.2026, 05:30
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