WEGA im Einsatz

Haare abgeschnitten! Mann foltert Ehefrau zu Scheidung

Angriff in Wien-Margareten! Ein 45-Jähriger soll seiner Ehefrau die Haare abgeschnitten und sie beim Fluchtversuch am Rücken verletzt haben.
21.10.2026, 11:56
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Gewalttätiger Zwischenfall in Wien-Margareten! Ein 45-jähriger Mann soll seine Ehefrau in seine Wohnung gelockt haben, um Scheidungsunterlagen zu unterschreiben. Doch statt die Trennung zu regeln, soll er die Frau mit einem scharfen Gegenstand attackiert haben.

Das Opfer konnte schließlich aus der Wohnung flüchten und bei einer Freundin Hilfe suchen. Wenig später klickten für den Verdächtigen die Handschellen.

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Haare abgeschnitten, am Rücken verletzt

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag (20. Oktober) gegen 19 Uhr in einer Wohnung im fünften Wiener Gemeindebezirk. Laut Polizei hatte ein 45-jähriger serbischer Staatsangehöriger seine Ehefrau zu sich gebeten. Angeblich sollten Scheidungsunterlagen unterschrieben werden.

In der Wohnung soll die Situation eskaliert sein. Der Mann steht im Verdacht, seiner Frau zunächst die Haare abgeschnitten zu haben. Als sie versuchte, die Wohnung zu verlassen, soll er sie mit einem scharfen Gegenstand angegriffen und ihr mehrere Schnittverletzungen am Rücken zugefügt haben.

Verletzte flüchtet zu Freundin

Der Frau gelang es, die Wohnung zu verlassen. Sie begab sich anschließend zu einer Freundin im benachbarten Bezirk Favoriten. Dort wurden schließlich Polizei und Rettung alarmiert.

Die Berufsrettung Wien übernahm die notfallmedizinische Versorgung der Verletzten. Anschließend wurde die Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

WEGA unterstützt bei Festnahme

Beamte der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse rückten am Dienstagabend zur Wohnung des Tatverdächtigen aus. Unterstützung erhielten sie von der Spezialeinheit WEGA. Die Polizisten konnten den 45-Jährigen in seiner Wohnung festnehmen.

Gegen den Mann wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der Verdächtige befindet sich weiterhin in polizeilichem Gewahrsam.

Polizei informiert über Hilfsangebote

Die Wiener Polizei erinnert im Zusammenhang mit dem Vorfall daran, dass Betroffene und Zeugen von Gewalt jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen können. In akuten Gefahrensituationen ist die Polizei unter 133 erreichbar.

Die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien bietet zudem persönliche Beratung unter 0800 216 346 an. Weitere Unterstützung gibt es bei der Frauenhelpline unter 0800 222 555, beim Gewaltschutzzentrum unter 0800 700 217 sowie beim Notruf der Wiener Frauenhäuser unter 05 77 22.

Die Polizei betont, dass sich nicht nur unmittelbar Betroffene, sondern auch Menschen, die Gewalt in ihrem Umfeld wahrnehmen, an die Behörden wenden können.

red, 21.10.2026, 11:56