Sozialhilfe, Uni-Budget und Co. – die Bundesregierung setzt in mehreren Bereichen den Rotstift an und erntet für ihre Sparpläne teils heftige Kritik. So warnte etwa MedUni-Rektor Müller unlängst davor, dass die Budgetkürzung die Patientenversorgung am AKH beeinträchtigen werde. Der Widerstand gegen den Sparkurs der Regierung wird dabei immer größer und gipfelt nun in einem Mega-Protest!
Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) ruft für Donnerstag, den 22. Oktober, unter dem Motto "Alarmstufe Rot – #UnisRetten!" zu einer Großdemonstration gegen die Unterfinanzierung der öffentlichen Universitäten auf. Um 15 Uhr beginnt die Demonstration bei der TU Wien.
Bei der Demo gegen die "Sparmaßnahmen der Regierung" im Uni-Bereich werden laut Veranstalter bis zu 20.000 Personen erwartet. Die Demo wird Donnerstagnachmittag, 22. Oktober, den Verkehr in Wiens Innenstadtbereich lahmlegen, befürchtet der ÖAMTC.
Treffpunkt ist um 15 Uhr bei der TU im Wiener Resselpark. Die Route wird die Teilnehmenden laut ÖAMTC ab ca. 16:00 Uhr bis in die Abendstunden vom Resselpark über Karlsplatz – Lothringerstraße - Schwarzenbergplatz – Ringstraße (gegen die Fahrtrichtung) – Franz-Josefs-Kai (gegen die Fahrtrichtung) – Ringstraße (gegen die Fahrtrichtung) – zur Endkundgebung bei der Universität führen.
Auf folgenden Straßen wird es während der Veranstaltung zu umfangreichen Staus und Verzögerungen kommen:
Gesamter Ring, gesamte Zweierlinie, Franz-Josefs-Kai, Spittelauer und Rossauer Lände, Schüttelstraße, Untere- und Obere Donaustraße, Alserbachstraße, Praterstern, Praterstraße, Franzensbrückenstraße, Franzensbrücke, Rennweg, Prinz-Eugen-Straße, Schwarzenberg- und Karlsplatz, Burggasse, Lerchenfelder Straße, Josefstädter Straße und Währinger Straße.
Der ÖAMTC appelliert an alle, unbedingt U-Bahnen zu benützen und das Auto zu meiden. Mögliche Ausweichstrecken über Gürtel oder A23 werden völlig überlastet sein.