Einbruch-Serie

Handyshop-Einbruch führt zu Teenie-Festnahmen

Nach einem Einbruch in einen Handyshop schlug die Polizei rasch zu. Zwei Jugendliche wurden festgenommen, bevor eine Serie von Straftaten aufflog.
Victoria Carina  Frühwirth
17.02.2026, 18:11
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Es ist früh am Morgen, als ein Passant gegen 6.30 Uhr einen Einbruch in einen Handyshop in Wolkersdorf beobachtet und sofort die Polizei verständigt. Der Fall vom 14. Dezember 2025 wurde nun bekannt. Kurz darauf treffen Beamte der Polizeiinspektion Wolkersdorf ein – und sehen in Tatortnähe drei Jugendliche in Richtung Bahnhof gehen.

Bei Abholung von Diebesgut erwischt

Noch bevor die Polizisten die Verdächtigen kontrollieren können, ergreifen diese zu Fuß die Flucht. Einer von ihnen, ein 15-Jähriger aus Wien, wird angehalten und vorläufig festgenommen.

Am selben Nachmittag folgt der nächste Zugriff: Ein 16-Jähriger aus Wien wird festgenommen, als er zuvor auf der Flucht deponierte Smartphones holen wollte. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wird er noch am 14. Dezember 2025 in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert. Der 15-Jährige wird angezeigt.

7 weitere Einbruchsdiebstähle entdeckt

Der dritte Verdächtige, ein 17-jähriger Wiener, bleibt zunächst flüchtig, er wird wenige Tage später gemäß einer Festnahmeanordnung auf einer Polizeiinspektion in Wien festgenommen und ebenfalls in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

Ermittlungen zeigen bald: Der Einbruch in Wolkersdorf war kein Einzelfall. Die Polizei konnte den drei Beschuldigten noch sieben weitere Einbruchsdiebstähle in Geschäfte in Mistelbach, Tulln, Asparn bei Tulln, Klosterneuburg sowie drei Tatorte im Bereich Tullnerfeld zuordnen. Dazu kommt ein Diebstahl aus einem unversperrten Pkw in Wolkersdorf.

Smartphones und Geld geklaut: 19.000 Euro Schaden

Die Taten wurden zwischen 10. November und 14. Dezember 2025 verübt. Gestohlen wurden vor allem Bargeld und Mobiltelefone. Bei den Einvernahmen zeigten sich die Jugendlichen geständig. Der Gesamtschaden beläuft sich auf fast 19.000 Euro – rund 10.000 Euro davon entfallen auf das gestohlene Gut.

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