Unfassbarer Vorfall in Wien

"Hat mich eingesperrt!" Wienerin erlebt Taxi-Albtraum

Schockierende Szenen mitten in Wien: Eine 32-jährige Studentin berichtet von einem dramatischen Vorfall mit einem Taxifahrer.
Maxim Zdziarski
28.03.2026, 11:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Melis (32) war am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr mit einem Taxi von der Porzellangasse zur Spitalgasse unterwegs. Kurz vor dem Ziel erklärte ihr der Fahrer plötzlich, dass keine Kartenzahlung möglich sei und bestand darauf mit ihr zu einem Bankomaten zu fahren. Die Studentin hatte es eilig und bot stattdessen eine sofortige Überweisung an.

Aggressiver Fahrer, heftige Beleidigungen

Laut der 32-Jährigen eskalierte die Situation daraufhin völlig. Der Fahrer soll aggressiv reagiert und sie beleidigt haben: "Fährst du zur Uni oder zu deinem Puff?" Aus Angst griff die Studentin zum Handy und verständigte die Polizei.

Doch damit nicht genug: Der Chauffeur verriegelte laut Melis die Türen und ließ sie trotz mehrfacher Aufforderung nicht aussteigen. Obwohl der Fahrpreis von 10,20 Euro um etwa 10.10 Uhr überwiesen wurde, soll der Fahrer sie rund 15 Minuten gegen ihren Willen im Fahrzeug festgehalten haben.

Passanten wurden auf die Situation aufmerksam und versuchten zu helfen. Sogar die Taxizentrale wurde kontaktiert – ohne Erfolg. "Ich habe sogar versucht, durchs Fenster rauszukommen, aber er hat es sofort geschlossen", so die Wienerin im "Heute"-Talk.

Erst als Polizei eintraf, wurde Wienerin freigelassen

Erst als die Polizei eintraf, konnte die 32-Jährige das Fahrzeug verlassen. Der Vorfall wurde vor Ort aufgenommen. Laut Polizeisprecherin Julia Schick wurde der Taxler, ein 51-jähriger nordmazedonischer Staatsbürger, wegen des Verdachts der Freiheitsentziehung angezeigt.

Die Studentin zeigt sich nach wie vor erschüttert: "Ich habe mich ausgeliefert und panisch gefühlt." Besonders beunruhigend sei für sie, dass sich der Vorfall im öffentlichen Verkehr ereignet habe.

Sie hofft, dass der Vorfall öffentlich thematisiert wird, um auf mögliche Missstände aufmerksam zu machen und ähnliche Situationen künftig zu verhindern.

{title && {title} } zdz, {title && {title} } 28.03.2026, 11:00
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen