Kanzler Stocker (VP) warnte zum einjährigen Regierungsjubiläum vor "Brandstiftern, wenn es rund um uns schon brennt". SPÖ-Klubchef Kucher kritisierte die Blauen dafür, im Parlament gegen fast alle Entlastungsmaßnahmen zu stimmen. FP-Generalsekretär Michael Schnedlitz sprach im großen "Heute"-Interview (Video in voller Länge unten) unter anderem über:
"Die Regierung versteckt sich hinter Placebos, während man für die Ukraine 3,26 Milliarden hatte. Wir zahlen wegen der Bundesregierung in Österreich einen Unfähigkeitsaufschlag – im Supermarkt, beim Tanken, beim Strompreis und leider auch beim Wohnen."
"Leider Gottes werden sie nun weiter anziehen. Wir Freiheitliche wüssten, was zu tun ist. Im Rahmen einer Soforthilfe würden wir an der Steuerschraube drehen, an der Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel, um rasch zu helfen und zumindest temporär die Kurve des Preisausschlages zu glätten."
"Streichen! Wir brauchen das Geld im eigenen Land."
"Beate Meinl-Reisinger arbeitet leider an der Zerstörung der Neutralität und macht auch gar kein Geheimnis daraus. Der Wahnsinn ist, dass es für ihren Kurs keine Mehrheit in der österreichischen Bevölkerung gibt. Von der Ukraine gibt es vielleicht einen weiteren Orden dafür. Wir Freiheitliche würden den nicht annehmen, sondern lieber unser Geld zurückholen."
"Alle, die jetzt einen günstigeren Mietpreis haben, sollen sich bitte bei mir melden – ich beantworte jedes Mail persönlich."
"Ein glatter Fünfer – weil wir keine Sechs haben."
"Wenn es der Bevölkerung geholfen hätte, hätten wir sie übernommen. Die Volkspartei war aber nicht bereit für eine Partnerschaft, bei der die Interessen der Bevölkerung in den Mittelpunkt gestellt werden, sondern wollte uns in dieses System des Machterhalts, der Pfründe und der Posten hineinziehen. Dafür war Herbert Kickl nicht bereit und dafür ist die Freiheitliche Partei auch künftig nicht bereit. Wir gehen nur in eine Regierung, wenn es den Menschen hilft – alles andere wäre Beitragstäterschaft."
"Jedes weitere Jahr ist ein verlorenes für Österreich. Wir wollen mit Herbert Kickl als Kanzler möglichst schnell die Wende herbeiführen."
"Wenn es klare Verhältnisse gibt, sind die Karten neu gemischt. Genau dieses deutliche Ergebnis braucht es bei Wahlen, damit sich dann nicht vier gegen die FPÖ einhängen. Wir sind durchaus bereit, mit allen fair zu sprechen, denen es darum geht, eine positive Wende herbeizuführen."
"Sollte gestrichen werden. Die Qualität lässt immer mehr nach, die Fake News im ORF-Programm nehmen zu."
"Wir sind für ein Modell acht plus zwei Monate und stehen hinter dem österreichischen Bundesheer. Es ist die einzig neutrale Möglichkeit, die uns schützt."