Preis-Hammer im März

Höher als erwartet! Inflation kletterte auf 3,2 Prozent

Höher als erwartet fiel die Inflation im März aus. Grund ist der Iran-Krieg. Besonders beim Heizöl wirkte sich die Teuerung aus.
Newsdesk Heute
16.04.2026, 10:49
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Während die Inflation im Februar noch bei 2,2 Prozent lag, zog die Preissteigerung im März um einen Prozentpunkt an. In der Schnellschätzung hatte man noch mit einem Wert von 3,1 Prozent gerechnet. Somit fiel die Inflation um 0,1 Prozentpunkte höher aus als erwartet.

Dies sei vor allem auf die Folgen des Iran-Kriegs und die Blockade der für den Handel wichtigen Straße von Hormus zurückzuführen. Demnach machte sich die Teuerung vor allem beim Treibstoff und beim Heizöl bemerkbar.

Massiver Anstieg im Verkehr

Laut der fachstatistischen Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, seien jedoch weiterhin die überdurchschnittlich gestiegenen Preise bei Dienstleistungen ein Inflationstreiber. Bei Nahrungsmitteln habe der Preisdruck im März allerdings nachgelassen.

Anders sah es hingegen auf dem Verkehrssektor aus. Hier stiegen die Preise im März um 6,4 Prozent und wirkten sich mit ganzen 0,87 Prozentpunkten auf die Inflation im Monat aus. Im Vergleich zum Februar stellt dies eine starke Preissteigerung dar. Vor allem die Treibstoffpreise hatten mit einem Plus von 17,5 Prozent deutlich angezogen. Im Monat davor waren diese noch um 5,1 Prozent rückläufig.

Das sind die Preisdämpfer

Auf dem gleichen Niveau wie im Februar bewegte sich die Teuerung im März bei Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen (5,1 Prozent). Zur Gesamtinflation trugen sie 0,65 Prozentpunkte bei. Merklich stärker als im Februar fielen die Preissteigerungen für Wohnung, Wasser, Strom sowie Gas und andere Brennstoffe aus. Sie zogen durchschnittlich um 2,7 Prozent an und wirkten sich mit 0,56 Prozentpunkten auf die März-Inflation aus.

Weniger kräftig als im Februar fiel die Teuerung bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken aus (plus 2,3 Prozent). Zu den Preisdämpfern im März zählten Butter (minus 24,6 Prozent), E-Bikes (minus 15,8 Prozent), Flachfernseher (minus 12,3 Prozent), Mobiltelefone (minus 11,9 Prozent) und elektrischer Strom (minus 8,3 Prozent).

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