Für Thomas Morgenstern war Fliegen schon lange mehr als nur ein Hobby. "Die Fliegerei war immer schon ein Traum von mir", erzählt er in der ORF-Talkshow "Hinter den Schlagzeilen". Doch genau dieser Traum bekam vor mehr als einem Monat einen heftigen Schlag: Sein Helikopter wurde gestohlen – und ist bis heute verschwunden.
Warum ausgerechnet seine Maschine verschwunden ist, darüber hat er sich inzwischen viele Gedanken gemacht. An eine reine Geld-Geschichte glaubt Morgenstern eher nicht. "Grundsätzlich keine finanzielle Geschichte, weil der Hubschrauber hat nicht so einen riesengroßen Wert, dass man einen Profit ausschlagen könnte," macht er klar.
Für wahrscheinlicher hält er eine andere Erklärung: Der Heli könnte als Ersatzteillager dienen. "Das wäre naheliegend", meint Morgenstern. Denn die Maschine einfach weiterzufliegen, hält er für kaum möglich. "Den Hubschrauber so jetzt zu betreiben, wie er ist, ist eigentlich unmöglich."
Zu viel Zeit ist vergangen – inzwischen schwindet die Hoffnung auf ein Wiedersehen. "Die Hoffnung, ich meine, wir reden von über einem Monat, sagen wir ganz ehrlich, die können wir eher aufgeben", sagt der 40-Jährige ehrlich.
Der Verlust trifft ihn dabei nicht nur persönlich, sondern auch beruflich. "Es war mein einziges Arbeitsgerät. Wir haben nur einen Hubschrauber und der ist jetzt weg." Bis sein Flugbetrieb wieder läuft, dauert es deshalb noch: "Wir wollen es natürlich wieder weitermachen, aber jetzt muss Zeit vergehen." Zunächst müssen sie den Diebstahl aufarbeiten und den Stand der Ermittlungen abwarten.
Aufgeben ist für Morgenstern aber trotz des Rückschlages keine Option. "Realistisch gesehen, wenn wir im Frühjahr wieder in die Luft gehen könnten, wäre natürlich schön," blickt er in die Zukunft. Sein Heli ist weg - seinen Traum vom Fliegen will er sich aber nicht nehmen lassen.