Tierische Studie

Wetten? DAS wusstest du nicht über deinen Hund

Hunde zeigen trotz kleinerer Gehirne als Wölfe eine besondere Anpassungsfähigkeit durch starke Abstimmung ihrer Hirnregionen.
Heute Tierisch
01.03.2026, 08:40
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Hunde haben im Vergleich zu Wölfen kleinere Gehirne, zeigen aber mehr Unterschiede in der Form und auch der Frontallappen vom Hund ist proportional größer, als beim Wolf.  Auch die sensorischen Bereiche im Hirn sind bei Hunden anders ausgeprägt. Das bestätigt eine Theorie, dass sich verschiedene Teile vom Säugetiergehirn unterschiedlich schnell entwickeln können, erklären die Forschenden des Naturhistorischen Museums in Bern.

Die neue Studie stellt sich aber gegen die bisherige Annahme, dass ein stark "integriertes" Hirn – also wenn die Hirnregionen gut aufeinander abgestimmt sind – eher für eine langsame Entwicklung spricht. Bei Hunden ist diese Abstimmung sogar stärker als bei Wölfen. Die Forschenden sehen darin aber keinen Nachteil, sondern einen Beweis für die enorme Anpassungsfähigkeit der Hunde, die durch den Einfluss des Menschen entstanden ist.

Der Frontallappen ist der größte Teil des Gehirns und liegt gleich hinter der Stirn. Von der Motorik bis über die Persönlichkeit, ist dort beinahe alles zu finden, was uns ausmacht.

Lustig allerdings, dass das Gehirn "alter" Rassen wie beispielsweise des Huskys noch wesentlich "wolfsähnlicher" sei, als bei jüngeren Rassen wie dem Deutschen Schäferhund.

Untersucht wurden insgesamt 243 Hunde und Wölfe, darunter viele verschiedene Rassen, Größen und Körperformen. Ein Großteil der Tiere stammt aus der Sammlung vom Naturhistorischen Museum. Das internationale Forscherteam hat damit eine breite Basis für seine Erkenntnisse geschaffen.

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