Für Simone Lugner ist das Abenteuer "Forsthaus Rampensau" vorbei. Gemeinsam mit Partner Alexander Schneller musste sie nach dem verlorenen "Rein-Raus-Spiel" die Alm verlassen. Doch eines möchte die 44-Jährige nicht auf sich sitzen lassen. Nämlich das Bild, das die Zuschauer von ihr bekommen haben.
"Ich bin mehr als man gesehen hat", stellt sie im Gespräch mit "Heute" klar. Zwar seien die gezeigten Szenen tatsächlich passiert, allerdings habe es auch viele andere Momente gegeben. "Im Vordergrund bin ich immer die, die irgendwen anfuckt oder nur schaut", ärgert sie sich. Dass sie sich auch mit anderen Bewohnern gut unterhalten habe, sei lediglich im Hintergrund zu erkennen gewesen.
Besonders der Bodyshaming-Wirbel rund um Mitstreiterin Susi beschäftigt Simone. Sie betont erneut, dass sie lediglich den Aufdruck eines T-Shirts übersetzt habe. Dass daraus ein derartiger Eklat wurde, kann sie bis heute nicht nachvollziehen. "Und da muss schon sehr viel Intelligenz verloren gegangen sein, das nicht zu checken", schießt sie gegen jene, die ihr daraus einen Vorwurf machten.
Interessant ist, dem Schnitt gibt sie dabei gar nicht die Hauptschuld. Schließlich sei das besagte T-Shirt zuvor deutlich zu sehen gewesen. Vielmehr ärgert sie sich darüber, dass manche Zuschauer offenbar nur die Aufreger wahrnehmen.
Dabei habe sie sich für die Kameras nie verstellt. "Ich habe nichts provoziert", betont Simone. Statt ständig Streit zu suchen, habe sie auch ganz persönliche Gespräche geführt, etwa mit Norbert und Susi über deren Lebensgeschichten.
"Nur das sind alles anscheinend total langweilige Gespräche gewesen, dass das dann nicht im Schnitt war, weil andere sich aufgeführt haben", kritisiert sie. Ganz ohne Selbstkritik blickt die Lugner-Witwe allerdings nicht zurück. Vor allem beim Einzug würde sie heute anders reagieren. Ihre zurückhaltende Art sei sofort als Arroganz ausgelegt worden.
Ihr Fazit? An ihrer Persönlichkeit würde Simone nichts ändern. Nur beim nächsten Mal vielleicht ein bisschen herzlicher Hallo sagen.