In Wien droht SUV-Fahrern bald ein echter Kosten-Schock: Die Stadt überlegt, Parkgebühren für große Fahrzeuge kräftig nach oben zu schrauben. Verkehrsstadträtin Ulli Sima sagt, SUVs nehmen immer mehr Platz ein – das soll sich jetzt im Preis widerspiegeln. In anderen Städten gibt es solche Regelungen schon: In Paris zahlen SUV-Fahrer etwa 18 Euro pro Stunde fürs Parken. Scharfe Kritik kommt von Elisabeth Olischar, Verkehrssprecherin der Wiener Volkspartei, die den Plan als "reine Abzocke" bezeichnet.
"Heute" hat sich in der Wiener City umgehört. Wie kommt die Idee bei den Autofahrern an?
„Man muss eh schon genug zahlen!“Fabian, 28steht der Idee kritisch gegenüber
>> Im Video: Das sagen die Wiener zu höheren Parkgebühren für SUVs
"Man muss eh schon genug zahlen", ärgert sich Fabian und verweist auf ohnehin gerade erst erhöhten Gebühren.
Thomas kann dem Plan ebenfalls nichts abgewinnen: "Ich finde das nicht sonderlich gescheit! Da gibt’s andere Wege, wie man einsparen kann", sagt er ins "Heute"-Mikro.
"Ich finde, das ist eine Super-Idee", sagt Johannes, "noch besser wäre es, sie aus dem ersten Bezirk rauszuschmeißen!"
Und auch eine weitere Passantin fragt sich, "warum die mit ihren Riesen-Kisten überhaupt in die Stadt fahrn müssen."
Elisabeth, die schon lange in der Innenstadt wohnt, meint: "Ich glaube nicht, dass wir mit unserem Auto unter die neue Regel fallen würden. Außerdem haben wir einen Anrainerparkplatz in einer Parkgarage. Ansonsten würden wir uns schon die Kugel geben."
Wie die Entscheidung am Ende ausfällt, bleibt abzuwarten – doch die Debatte zeigt bereits jetzt, wie heikel das Thema in Wien ist.