Fans klassischer Rollenspiele dürfen sich auf eine düstere Rückkehr freuen. Mit "The End of Allegoria" haben Button Factory Games und CobraTekku Games (CTG) den Nachfolger von "The Edge of Allegoria" angekündigt. Das neue JRPG befindet sich bereits in Entwicklung und soll 2027 für den PC und die Nintendo Switch 2 erscheinen. Einen ersten Eindruck liefert der veröffentlichte Teaser-Trailer.
Die Geschichte setzt viele Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers ein. Nachdem die Welt von Allegoria jahrzehntelang Frieden und Stabilität erlebt hat, gerät sie durch das Erwachen einer mächtigen Gottheit erneut aus den Fugen. Die sogenannte Wasteland-Gottheit stürzt die Welt ins Chaos. Gleichzeitig entwickeln Menschen plötzlich außergewöhnliche Fähigkeiten, die das Zusammenleben grundlegend verändern.
Die Folgen sind verheerend. Ein großer Teil der Gesellschaft verfällt der Rache und lässt Gewalt und Zerstörung freien Lauf. In dieser zunehmend apokalyptischen Umgebung begleiten Spieler mehrere Charaktere auf ihren Reisen. Ihr Ziel ist es, sich durch die gefährliche Welt zu kämpfen und möglicherweise den Untergang von Allegoria zu verhindern.
Spieler erwartet ein taktisches Kampfsystem, das die Erkundung einer offenen Welt mit Monsterkämpfen und Magie verbindet. Dabei soll die Umgebung nicht bloß als Kulisse dienen. Die Welt verändert sich im Laufe der Zeit, wodurch bestimmte Wege und Entdeckungen verpasst werden können. Auch Geheimnisse, Dungeons und mögliche Teammitglieder warten darauf, gefunden zu werden. Wer seine Route plant, muss deshalb genau aufpassen.
Die Entwickler versprechen außerdem eine deutlich veränderte Spielwelt. Zwar sollen Fans des ersten Teils bekannte Orte und Wege wiedererkennen, diese wurden jedoch überarbeitet und neu miteinander verbunden. Insgesamt umfasst die offene Welt mehr als 300 neue Level.
Auch bei der Charakterentwicklung wird nachgelegt. Das bereits aus "The Edge of Allegoria" bekannte Mastery-System wird erweitert und mit einem taktischen Kampfsystem für mehrere Gruppenmitglieder kombiniert. Hinzu kommt ein neues Klassensystem mit mehr als 50 unterschiedlichen Klassen, die auf drei Stufen verteilt sind. Damit sollen sich verschiedene Spielweisen und Kombinationen ermöglichen lassen.
Der Vorgänger "The Edge of Allegoria" setzte auf eine Grafik im Stil klassischer GameBoy-Rollenspiele und richtete sich an Fans nostalgischer JRPGs. Allerdings war das Spiel laut Beschreibung der Entwickler keineswegs ein harmloses Abenteuer. Auch die Fortsetzung schlägt eine düstere Richtung ein und setzt auf eine Welt, die von Anarchie und Zerstörung geprägt ist.