Hohe Energiepreise

Inflation im Euroraum steigt auf 2,5 Prozent

Die Inflation im Euroraum zieht wieder spürbar an und liegt bei 2,5 Prozent. Haupttreiber sind stark gestiegene Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.
Newsdesk Heute
31.03.2026, 12:21
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Die Teuerung im Euroraum zieht wieder deutlich an – und das spüren Konsumenten zunehmend im Alltag. Vor allem steigende Energiepreise treiben die Entwicklung nach oben.

Im März sind die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat laut einer ersten Schätzung von Eurostat um 2,5 Prozent gestiegen. Damit liegt die Inflation um 0,6 Prozentpunkte höher als noch im Februar, wie das Statistikamt der EU am Dienstag mitteilte. Ausschlaggebend für den kräftigen Anstieg sind vor allem höhere Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.

Höchster Stand seit Jänner 2025

Damit erreicht die Inflation den höchsten Stand seit Jänner 2025. Dennoch fällt sie etwas geringer aus, als manche Analysten angesichts der stark gestiegenen Energiepreise erwartet hatten.

Ein genauerer Blick auf die einzelnen Bereiche zeigt deutliche Unterschiede: Während Energie im Februar im Jahresvergleich noch um 3,1 Prozent günstiger war, rechnen die Statistiker für März mit einem Anstieg von 4,9 Prozent. Auch andere Bereiche verteuerten sich – Lebensmittel, Alkohol und Tabak legten um 2,4 Prozent zu, Dienstleistungen wurden um 3,2 Prozent teurer.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Österreich bei 3,1 Prozent

Innerhalb der Eurozone zeigen sich ebenfalls große Unterschiede: Die höchsten Inflationsraten wurden in Kroatien mit 4,7 Prozent, in Litauen mit 4,5 Prozent sowie in der Slowakei mit 3,7 Prozent gemessen. Am geringsten fiel der Preisanstieg dagegen in Zypern und Italien mit jeweils 1,5 Prozent sowie in Frankreich mit 1,9 Prozent aus.

In Österreich liegt die Inflation für März 2026 laut Schnellschätzung bei 3,1 Prozent. Im Februar 2026 lag die Inflationsrate noch bei 2,2 Prozent. Der Anstieg geht hauptsächlich auf die Preisschübe bei Treibstoffen und Heizöl zurück – mehr dazu hier.

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