Justin Bunyai war im 2025 aus großer Höhe von einem Balkon gestürzt und hatte dabei einen Arm verloren. Der damals 19-Jährige überlebte den Unfall schwer verletzt. Zum Hergang schwieg er monatelang, sprach öffentlich nur von einem "privaten Unfall".
Im Jänner 2026 änderte sich das. In einem ausführlichen Instagram-Video erzählte der TikToker erstmals offen, wie es zu dem Sturz gekommen war – und warum er so lange geschwiegen hatte. "Ich wollte meine Familie schützen", sagte Justin. Gleichzeitig habe er gemerkt, dass die Gerüchte immer extremer wurden.
In dem Video schilderte Justin die Zeit vor dem Unfall. Er sei in falsche Kreise geraten. "Ich war in einer komischen Freundesgruppe. Ich habe mein Geld für dumme Sachen ausgegeben", sagte er. Als Influencer habe er gut verdient, sein Lebensstil sei jedoch eskaliert.
In dieser Phase sei ihm immer wieder eine Droge angeboten worden. "Ich nenne es einfach mal Acid", erklärte Justin. Er habe sich nichts dabei gedacht. Was er nicht gewusst habe: "Derjenige hat die hundertfache Menge raufgegeben."
Kurz nach der Einnahme habe er die Kontrolle verloren. "Ich hatte eine Psychose", sagte Justin. Dann sei es zu dem folgenschweren Sturz gekommen. "Ich bin vom Balkon gedingst."
Der Unfall endete im Krankenhaus. Dort wachte Justin auf und stellte fest, dass ihm ein Arm amputiert worden war. Erst nach und nach habe er realisiert, was passiert war. "Stück für Stück habe ich alles realisiert."
Justin betonte im Video mehrfach, dass er niemandem die Schuld zuschiebe. "Der Einzige, der an diesem Schicksal schuld ist, bin ich selber", sagte er. Rückblickend erklärte er, der Unfall wäre "höchstwahrscheinlich niemals passiert", wenn es eine normale Dosis gewesen wäre.
Mitleid wollte Justin keines. "Ich heule nicht darüber, dass ich meinen Arm verloren habe", sagte er. Er akzeptiere die Konsequenzen seines Handelns.
Nach dem Unfall war eine Spendenaktion für eine Prothese gestartet worden. Auch dazu äußerte sich Justin. Die Initiative sei nicht von ihm ausgegangen. "Ich bin im Krankenhaus gelegen, mein Arm wurde mir gerade amputiert, ich war komplett neben der Spur", sagte er. Familie und Freunde hätten helfen wollen.
Rund 30.000 Euro seien gesammelt worden. Justin stellte klar, dass das Geld zweckgebunden gewesen sei. "Bis zum heutigen Tag wurde kein Cent angegriffen", sagte er. Wer seine Spende bereue, könne sich melden und erhalte das Geld zurück.
Am Ende des Videos richtete Justin eine deutliche Warnung an junge Menschen. "Ihr wisst nie, was ihr nehmt, ihr wisst nie, welche Dosis es ist", sagte er. Genau deshalb habe er sich entschieden, die Geschichte öffentlich zu machen.
Heute lebe er nach eigenen Angaben clean, gehe regelmäßig ins Gym und arbeite an seinem Business. Sein Fazit fiel hart aus: "Ich wurde genug gestraft. Mir fehlt mein Leben lang ein Arm." Dennoch wolle er nach vorne blicken.