An der Südküste Englands, genauer gesagt im Hafen von Southampton, hat sich doch tatsächlich Anfang Februar ein Rotfuchs auf ein Transportschiff geschlichen. Eigentlich hätten ja nur einige Autos den Seeweg nach New York City nehmen sollen, doch der clevere Fuchs dürfte Mäuse auf dem Schiff gewittert haben.
Wie einst schon englische Siedler hatte sich der Fuchs also - wohl eher unabsichtlich - auf den Weg in die Neue Welt gemacht und wurde auch erst kurz vor dem Einlaufen am Hafen in New York City entdeckt. Der zweijährige Reineke war zwar etwas dünn, aber bei gutem Gesundheitszustand, weshalb man ihn vorübergehend in den Bronx-Zoo brachte, wo er sofort einmal in Quarantäne gesteckt wurde.
Nachdem alle notwendigen Gesundheitschecks abgeschlossen sind und auch Impfungen durchgeführt wurden, möchte man ein langfristiges und artgerechtes Zuhause für den "britischen Immigranten" finden, heißt es vonseiten des Zoos. Na, dann - viel Glück!