Tierische Dürre

Wildtiere verdursten! Jetzt haben Jäger viel zu tun

Wegen anhaltender Trockenheit versorgen Jäger in Oggau Wildtiere mit Wasser. Auch im eigenen Garten kann geholfen werden.
Heute Tierisch
13.07.2026, 07:56
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Der Jäger Alexander Oktabec ist derzeit regelmäßig mit dem Auto unterwegs und hat den Kofferraum voller Wasserkanister. Gemeinsam mit seiner Jagdgesellschaft fährt er durch das Revier in Oggau und befüllt insgesamt 62 Wasserstellen mit frischem Wasser. Die Wasserstellen werden je nach Größe unterschiedlich oft kontrolliert.

„An manchen Stellen tauschen wir das Wasser einmal die Woche, bei größeren Gebinden kann es aber auch reichen, wenn man alle zwei Monate kontrolliert“
Alexander OktabecJäger

Damit die Wasserstellen auch wirklich am richtigen Platz stehen, setzt die Jägerschaft Wildtierkameras ein.

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Überlebenswichtig!

Für die Wildtiere sind diese Wasserstellen derzeit überlebenswichtig. "Die Wiesen, eine ganz wesentliche Nahrungsquelle, enthalten heuer deutlich weniger Feuchtigkeit", sagt Landesjagdkoordinator Hans-Peter Weiss. Die anhaltende Trockenheit wirkt sich auch auf die Lebenszyklen vieler Tiere aus. Besonders betroffen sind Insekten, die dann, wenn sie als Futter für andere Tiere gebraucht werden, oft nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

„Verschiedene Pflanzen, Insekten und Tierarten reagieren unterschiedlich schnell auf die klimatischen Veränderungen. Insekten stehen dann nicht mehr in geeigneter Form für Jungvögel als Nahrung zur Verfügung“

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Im Garten Tränken aufstellen

Durch den Stress in der Natur steigt auch der Wasserbedarf der Tiere. Die Jägerschaft bittet daher, sich im Wald und auf den Feldern ruhig zu verhalten. Wer im eigenen Garten helfen möchte, kann kleine Wasserschalen und Tränken aufstellen. "Dort wo es geeignet ist, kann man Wasserschalen und Tränken aufstellen. Aber immer so, dass auch kleinere Tierarten sich aus der Wasserschale noch selbst befreien können", rät Weiss.

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