Nach Ansage von Ex-Frau

Jetzt äußert sich auch Bill Gates zu Epstein-Beziehung

Es ist das nächste Kapitel rund um die sogenannten Epstein-Files. Dieses Mal stehen Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Ex-Frau im Mittelpunkt.
Newsdesk Heute
04.02.2026, 15:30
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Nach den Aussagen seiner Ex-Frau Melinda hat Bill Gates, 70 Jahre alt, jetzt erstmals selbst Stellung zu den aktuellen Vorwürfen rund um die sogenannten Epstein-Files genommen. Im australischen Fernsehen hat er sich deutlich geäußert: Er habe Jeffrey Epstein 2011 kennengelernt, weil dieser viele reiche Leute kannte und versprach, Spenden für weltweite Gesundheitsprojekte zu organisieren.

Wie "20 Minuten" berichtet, zeigt sich Gates mittlerweile reumütig. Er bereut den Kontakt zu Epstein und nennt die Verbindung eine "Sackgasse". Die berüchtigte Insel von Epstein will der Microsoft-Mitgründer aber nie betreten haben: "Ich war nie auf der Insel. Ich habe keine Frauen getroffen."

Gerücht über illegale Medikamente

Auch zu einer brisanten E-Mail aus den Ermittlungsakten nimmt Gates im Interview Stellung. Laut diesen Unterlagen soll er Epstein um möglicherweise illegale Medikamente zur Behandlung einer Geschlechtskrankheit gebeten haben. Gates sagt dazu: "Er hat scheinbar eine E-Mail an sich selbst geschrieben. Diese E-Mail wurde nie abgeschickt". Die Nachricht sei gefälscht, so Gates weiter: "Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat. Es erinnert mich nur daran, dass ich jede Minute mit ihm bereue und mich dafür entschuldige."

Bereits zuvor hatte Melinda French Gates sich zu den neuen Enthüllungen rund um ihren Ex-Mann und dessen angebliche Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Epstein geäußert. Im US-Radiosender NPR erklärte sie am Dienstag, Bill Gates müsse sich zu den Vorwürfen selbst äußern.

Melinda Gates: "Es ist schwer für mich"

"Es ist persönlich schwer für mich, wenn solche Details auftauchen", sagte die 61-Jährige im Podcast "Wild Card". Es erinnere sie an sehr schmerzhafte Zeiten in ihrer Ehe.

In den zuletzt veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in früheren Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein laut den Unterlagen über Gates, er habe ihm geholfen, "Medikamente zu besorgen", damit dieser die "Folgen von Sex mit russischen Mädchen" bewältigen könne. Außerdem habe er Gates "heimliche Treffen mit verheirateten Frauen" ermöglicht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.02.2026, 15:30
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