Er wollte nur Möbel kaufen

Kärntner schreibt E-Mail, verliert dabei Tausende Euro

Ein vermeintliches Schnäppchen aus einer Insolvenz wurde für einen Kärntner zum teuren Reinfall. Er ist nun Tausende Euro los.
Digital  Heute
08.10.2026, 17:47
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Ein 36-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt ist auf einen mutmaßlichen Betrug mit angeblichen Insolvenz-Waren hereingefallen.

Am 26. September erhielt der Mann eine E-Mail von einem vermeintlich seriösen Absender. Darin wurden zahlreiche Gegenstände aus einem Insolvenzbestand zum Verkauf angeboten. Darunter befanden sich laut Polizei auch teils hochwertige Waren.

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Als Verkäufer trat eine vermeintliche Rechtsanwaltskanzlei mit Sitz in Düsseldorf auf. Die Kommunikation wirkte auf den Kärntner offenbar professionell und seriös. Er entschied sich deshalb, mehrere Büroutensilien zu kaufen. Der Gesamtwert der bestellten Waren lag bei mehreren tausend Euro.

Plötzlich Schluss mit der Kommunikation

Die gesamte Kaufabwicklung erfolgte per E-Mail. Der 36-Jährige überwies schließlich das vereinbarte Geld und schickte dem vermeintlichen Verkäufer anschließend eine Bestätigung über die getätigte Überweisung.

Danach war plötzlich Schluss mit der Kommunikation. Der Kontakt zur angeblichen Kanzlei brach ab, die bestellten Büroutensilien wurden nicht geliefert. Das Geld war damit weg. Dem Mann entstand laut Polizei ein Schaden in der Höhe von mehreren tausend Euro.

Die Polizei warnt damit erneut vor betrügerischen Angeboten, die durch professionelles Auftreten Vertrauen schaffen können. Im konkreten Fall laufen weitere Erhebungen.

Ob hinter dem vermeintlichen Verkäufer tatsächlich eine Rechtsanwaltskanzlei stand oder die Identität der Kanzlei missbraucht wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.

red,08.10.2026, 17:47
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