Was lange gemunkelt wurde, ist nun Gewissheit geworden. Die Südsteirer, die spätestens seit ihren viralen Hits "Birknbam" und "Schwuppdiwupp" jedem ein Begriff sein sollten, hatten sich für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien beworben.
Ihre Bewerbung war öffentlich, sorgte für Gesprächsstoff und wurde von vielen als mutig, von manchen als gewagt bezeichnet.
Die Südsteirer galten seither als erfrischender Gegenpol zum standardisierten Hochglanzpop, als authentische Antwort auf eine zunehmend berechenbare ESC-Welt. Und dann: Stille. Spannung. Erwartung. Die Fans hingen wochenlang in der Luft und warteten auf die große Entscheidung.
Die Auflösung kam schließlich – nicht per Pressekonferenz, nicht über ein offizielles Statement, sondern genau dort, wo heute die wichtigsten News inszeniert werden: auf Social Media. Mit dem typischen südsteirischen Schmäh, einer gehörigen Portion Augenzwinkern und ESC-tauglicher Dramaturgie verkündete die Band die Nachricht selbst via Instagram und TikTok – und konnte es kaum fassen.
"Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben wir Südsteirer uns für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien beworben. Und wir können es eigentlich selbst überhaupt nicht fassen! Wir Südsteirer sind beim Eurovision Songcontest 2026 in Wien …" – kurze dramatische Pause – "nicht dabei".
Doch die Enttäuschung wich schnell der guten Laune: Weil der eingereichte Song den Jungs selbst so gut gefällt und sie überzeugt sind, dass die Welt ihn hören muss, wurde der verkannte ESC-Hit "No Kangaroos in Austria" dennoch veröffentlicht – lustige Social-Media-Videos inklusive. Klickt euch mal durch!
Wer für Österreich beim Eurovision Song Contest tatsächlich antreten darf, stellt sich übrigens am 20. Februar heraus. Zum ersten Mal seit 2016 macht der ORF wieder einen nationalen Vorentscheid (live im ORF1). Es wird - wie beim ESC ja auch - sowohl eine Profi-Jury als auch das Publikum abstimmen können. Das sind die Kandidaten >>