Am Sonntag veröffentlichte FPÖ-Chef Herbert Kickl auf Facebook einen Beitrag, in dem er ein Format auf dem parteieigenen Radiosender "Austria First" bewirbt. Zu Gast war dieses Mal die Chefin der FPÖ Salzburg, Marlene Svazek. Diese steht den Freiheitlichen in Salzburg seit zehn Jahren vor.
Diese gewähre in der Sendereihe "Mein Daheim" "ganz persönliche Einblicke in ihr Leben zwischen Beruf und Privatem", so Kickl.
"Ob politische Erfolge, turbulente Zeiten oder amüsante Anekdoten aus dem Salzburger Landtag – bei diesem Gespräch mit Marlies Gasser ist für alle etwas dabei", versprach Kickl seinen Followern.
In seinem Schluss-Appell schrieb Kickl: "Seid [...] dabei, wenn die jüngste und einzige weibliche Landeshauptmann-Stellvertreterin Österreichs aus dem Nähkästchen plaudert". Da Salzburg mit Karoline Edtstadler (ÖVP) aber eine weibliche Landeschefin hat, lautet die korrekte Bezeichnung für Marlene Svazek "Landeshauptfrau-Stellvertreterin" – so wird sie übrigens auch auf der Website von Salzburgs Landesregierung bezeichnet.
Es ist nicht das einzige Beispiel, bei dem die FPÖ es mit den Begrifflichkeiten nicht ganz so genau nimmt. Nach seiner Angelobung als Landes-Vize und Stellvertreter von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in Niederösterreich bezeichnet sich Udo Landbauer nur noch "LH-Stellvertreter". Medienberichten von damals zufolge störte sich der Freiheitliche an der Funktionsbezeichnung "Landeshauptfrau-Stellvertreter".