Internationale Konferenz

Kirk-Ehrung in Israel – Ex-Kanzler Kurz erwartet

Bei einer Konferenz in Israel soll der umstrittene US-Aktivist Kirk posthum geehrt werden. Ex-Kanzler Sebastian Kurz soll anwesend sein.
Newsdesk Heute
16.01.2026, 12:01
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Israel will den hochumstrittenen rechten US-Aktivisten Charlie Kirk nach seinem Tod mit einem Preis für seinen Kampf gegen Antisemitismus ehren. Die Auszeichnung soll Ende Jänner bei einer Konferenz in Jerusalem vergeben werden, bei der auch Ex-Kanzler Sebastian Kurz als Redner erwartet wird.

Kirk, ein rechtskonservativer Podcaster und Aktivist, war ein überzeugter Unterstützer Israels und berief sich dabei auch auf die Bibel. Premier Benjamin Netanjahu hatte nach dessen Tod um den "löwenherzigen Freund Israels" getrauert, der sich für die "jüdisch-christliche Zivilisation" stark gemacht habe.

Nun kündigte Netanjahus Büro an, Kirk bei der Internationalen Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus auszuzeichnen. Die von der israelischen Regierung veranstaltete Konferenz findet zum zweiten Mal statt und hat sich laut Eigenbeschreibung der "Bekämpfung von Antisemitismus und Holocaustleugnung in der heutigen Welt" gewidmet.

Zahlreiche Politiker erwartet

Das Treffen ist für 27. Jänner, den Holocaust-Gedenktag, angesetzt. Neben Kurz werden zahlreiche weitere prominente Politiker erwartet, darunter etwa Albaniens Premier Edi Rama, Ungarns Europaminister János Bóka, die frühere ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko sowie Flavio Bolsonaro, Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten.

Kirk galt als enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump und als Vertreter der MAGA-Bewegung, fiel aber auch durch wiederholte rassistische Aussagen, seinen Einsatz für das Recht auf Schusswaffen und die Verbreitung rechtsextremer Verschwörungserzählungen auf – darunter die vom "Großen Austausches", die selbst einen antisemitischen Kern hat.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.01.2026, 12:06, 16.01.2026, 12:01
Jetzt E-Paper lesen